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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich besorgt über die steigenden Umfragewerte der AfD geäußert und fordert eine Konjunktur der Problemlöser statt der Angstmacher. Er warnt davor, kritische Fragen automatisch als Populismus oder Rechtsextremismus abzutun. Auch SPD-Chef Lars Klingbeil sieht Unsicherheit und Zukunftsängste als mögliche Gründe für den Erfolg der AfD.

Er kritisiert jedoch auch die Zerstrittenheit der Ampelkoalition und das mangelnde Engagement der Union im Umgang mit der AfD. CSU-Vizevorsitzender Manfred Weber betrachtet die AfD hingegen als Gegner und Feind und fordert die Union auf, eine hoffnungsvolle Politik zu machen und klare Konzepte vorzulegen. Die Linkspartei führt das Erstarken der AfD auf eine systematische Vernachlässigung des Ostens zurück.

Die AfD liegt derzeit in Umfragen bundesweit auf einem Rekordhoch und ist in einigen Bundesländern stärkste Kraft. Die Verunsicherung der Bevölkerung spiegelt sich auch in Umfragen wider, wo eine große Mehrheit der Befragten angeben, von den aktuellen Verhältnissen beunruhigt zu sein.

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