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McLaren dominiert ersten Trainingstag beim Spanien-GP

Michael_Kastelic (CC0), Pixabay
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McLaren hat den Auftakt zum Großen Preis von Spanien in Barcelona eindrucksvoll gestaltet: Sowohl Lando Norris als auch Oscar Piastri setzten an Tag eins der Trainingssessions starke Zeichen. Während Monaco-Sieger Norris im ersten Freien Training die Bestzeit markierte, übernahm sein Teamkollege Piastri am Nachmittag die Spitze und beendete den Tag mit der schnellsten Runde insgesamt.

Am Freitag wurde zudem erstmals das überarbeitete Reglement für Frontflügel umgesetzt, das die maximale Verformung unter Belastung von bislang 15 mm auf 10 mm reduziert. Größere Verschiebungen in der Kräfteverteilung im Feld blieben allerdings aus – McLaren bleibt das Team, das es zu schlagen gilt.

Red Bull in Lauerstellung, Mercedes mit Anschluss

Hinter Piastri (+0,286 Sek.) reihte sich Mercedes-Pilot George Russell als Zweiter im zweiten Training ein. Weltmeister Max Verstappen und Norris fuhren exakt dieselbe Zeit (+0,310), landeten damit auf den Rängen drei und vier. Im ersten Training hatte Verstappen hinter Norris den zweiten Platz belegt (+0,367), gefolgt von Lewis Hamilton, der im Ferrari unterwegs war (+0,378).

Marko: „Status quo wiederhergestellt“

Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko zeigte sich gegenüber dem ORF wenig überrascht vom Ausgang des Tages: „Die Teams wussten seit über sechs Monaten, was auf sie zukommt. Der anfängliche Vorteil der flexibleren Flügel ist mittlerweile verpufft – wir sind wieder beim Status quo.“

Auch Max Verstappen, derzeit mit 136 Punkten auf WM-Rang drei hinter Piastri (161) und Norris (158), rechnet nicht mit großen Verschiebungen: „Zwischen den Teams wird es keine massiven Zeitgewinne oder -verluste geben.“ Antworten erhofft man sich im Qualifying am Samstag (ab 16:00 Uhr) und natürlich im Rennen am Sonntag (ab 15:00 Uhr, live auf ORF1).

Verstappen darf künftig GT-Rennen bestreiten

Abseits der Formel 1 gibt es für Verstappen eine neue Perspektive: Der Niederländer wurde vom Motorsportweltverband FIA als „Platin-Fahrer“ eingestuft und darf damit offiziell an GT-Rennen teilnehmen. Helmut Marko bestätigte, dass Red Bull Starts in der GT-Kategorie genehmigen würde – „Ein GT-Auto ist relativ langsam. Ich hätte nur Sorge, dass ihm dort alle zeigen wollen, wie gut sie sind“, so Marko augenzwinkernd. Verstappen selbst fokussiert sich aktuell voll auf die F1-WM, könnte aber im Herbst vereinzelt in GT-Serien antreten.


Top 10 des 2. Freien Trainings:

  1. Oscar Piastri (AUS/McLaren) – 1:12,760

  2. George Russell (GBR/Mercedes) – +0,286

  3. Max Verstappen (NED/Red Bull) – +0,310

  4. Lando Norris (GBR/McLaren) – +0,310

  5. Charles Leclerc (MON/Ferrari) – +0,500

  6. Andrea Kimi Antonelli (ITA/Mercedes) – +0,538

  7. Fernando Alonso (ESP/Aston Martin) – +0,541

  8. Pierre Gasly (FRA/Alpine) – +0,625

  9. Isack Hadjar (FRA/Racing Bulls) – +0,640

  10. Liam Lawson (NZL/Racing Bulls) – +0,734

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