Manchmal bringt der Tag kleine Überraschungen. Zum Beispiel, wenn man eine freundliche E-Mail (oder war’s doch ein Einschreiben mit Ansage?) vom Rechtsanwalt des Herrn ter Hazeborg erhält.
Da denkt man sich natürlich: „Wie nett!“, und greift neugierig zum Kaffee – schließlich schreibt einem nicht jeden Tag jemand, der so viele Buchstaben im Nachnamen trägt.
Der Anlass: Eine kleine Löschung, bitte
Herr ter Hazeborg möchte nämlich, dass wir eine Insolvenzmeldung aus dem Jahr 2024 löschen.
Kein Problem, denken wir – machen wir doch gern!
Voraussetzung:
Man schreibt uns freundlich, ruft nicht gleich den Anwalt, und bleibt beim Ton so sachlich wie ein Steuerbescheid.
Kleiner Tipp am Rande für Rechtsanwalt Abel aus Hamburg: Man erreicht mit einem „Guten Tag“ oft mehr als mit einem „Hinweis auf eine einstweilige Verfügung“.
Neugier ist journalistische Berufskrankheit
Nun, wenn uns jemand so höflich schreibt, wollen wir natürlich wissen, wer dieser Herr ter Hazeborg eigentlich ist.
Man kennt das: Man googelt einmal kurz – und ehe man sich versieht, hat man zehn Tabs offen und zwei neue Fragen.
Also dachten wir:
„Schauen wir uns den Herrn doch mal etwas genauer an. Vielleicht gibt’s ja noch mehr spannende Geschichten.“
Keine Sorge, Herr ter Hazeborg – wir fangen ganz sanft an.Heute nur der erste Teil unserer kleinen Recherche-Serie.

Kommentar hinterlassen