Die anhaltenden Massenproteste in Serbien setzen Präsident Aleksandar Vucic immer stärker unter Druck. Nach einer von Studierenden organisierten Großkundgebung im Zentrum Belgrads erklärte er am Samstagabend:
„Wir müssen uns ändern und vieles dazulernen.“
Doch die Demonstration endete abrupt – ausgelöst durch plötzliche Panik in der Menge.
Kurz nach 19 Uhr brach unter den Demonstrierenden Chaos aus. Der Militärexperte Aleksandar Radic und Ex-Generalstabschef Zdravko Ponos vermuten den Einsatz einer Schallkanone durch die Polizei – eine umstrittene Technologie, die in den USA entwickelt wurde und starke Schmerzreize auslösen kann.
Vucic dementierte dies vehement und sprach von einer „abscheulichen Lüge“.
Während Vucic die Anzahl der Protestierenden auf 88.000 bis 107.000 schätzte, geht das regierungsunabhängige Archiv öffentlicher Kundgebungen von 275.000 bis über 325.000 Teilnehmern aus. Die Demonstranten füllten das gesamte Stadtzentrum, eine genaue Zählung war kaum möglich.
Vucic deutete erstmals die Möglichkeit von vorgezogenen Parlamentswahlen an. Noch vor wenigen Wochen hatte er dies strikt abgelehnt.
Premierminister Milos Vucevic hatte bereits Ende Januar seinen Rücktritt eingereicht, doch das Parlament hat ihn bisher nicht bestätigt.
Die Lage bleibt angespannt – und die Proteste zeigen, dass der Druck auf Vucic weiter wächst.
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