Startseite Allgemeines Mannheimer Stadtrat Julien Ferrat kehrt von umstrittener FKK-Swinger-Reise zurück – Kritik und Aufmerksamkeit bleiben
Allgemeines

Mannheimer Stadtrat Julien Ferrat kehrt von umstrittener FKK-Swinger-Reise zurück – Kritik und Aufmerksamkeit bleiben

paulbr75 (CC0), Pixabay
Teilen

Der Mannheimer Stadtrat Julien Ferrat steht erneut im Fokus der Öffentlichkeit. Grund ist seine Teilnahme und aktive Bewerbung einer FKK-Swinger-Reise ins südfranzösische Cap d’Agde, die er zuvor sogar im offiziellen Mannheimer Amtsblatt angekündigt hatte. Der ungewöhnliche Aufruf hatte bundesweit für Schlagzeilen und teils scharfe Kritik gesorgt – nicht zuletzt wegen der Frage, ob ein solcher Hinweis in einem städtischen Informationsblatt angemessen ist.

Wie Ferrat nun bestätigte, verbrachte er gemeinsam mit einer Reisegruppe die vergangene Woche im berüchtigten FKK-Dorf an der französischen Mittelmeerküste. Ursprünglich reisten 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Samstag der Vorwoche gemeinsam an. Vor Ort schlossen sich jedoch weitere Personen an, sodass die Gruppe schließlich 28 Personen umfasste – darunter 21 Männer und 7 Frauen. Die Teilnehmenden kamen aus ganz Deutschland, was dem Trip einen überregionalen Charakter verlieh.

Das FKK-Dorf Cap d’Agde gilt seit Jahrzehnten als eine der bekanntesten Anlaufstellen für Naturisten, Swinger und Menschen, die eine freizügige Urlaubsatmosphäre suchen. Neben klassischem FKK-Strandbetrieb ist der Ort für seine Clubs, Partys und ein hohes Maß an sexueller Offenheit bekannt.

Während Ferrat selbst den Trip offenbar als rein private Freizeitaktivität betrachtet und betont, dass alle Teilnehmenden freiwillig und in eigener Verantwortung reisten, werfen Kritiker ihm vor, mit der Ankündigung im Amtsblatt Grenzen zwischen Amt und Privatem verwischt zu haben. Einige Bürger und politische Gegner sehen darin eine unangemessene Nutzung offizieller Kanäle und fordern Aufklärung darüber, wie es zu dieser Veröffentlichung kam.

Ob der Fall politische Konsequenzen für Ferrat haben wird, ist derzeit offen. Klar ist jedoch: Die Mischung aus öffentlicher Amtsrolle, erotisch geprägter Reise und medialer Aufmerksamkeit sorgt weiterhin für Gesprächsstoff – nicht nur in Mannheim.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

890 Euro gegen ein Flugzeug – Linz erlebt wohl kleinste Flugzeugpfändung der Welt

Manchmal braucht es für große Luftfahrtgeschichte nur 890 Euro – und einen...

Allgemeines

Eppstein

US-Behörden haben mit einer Durchsuchung der früheren Ranch des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey...

Allgemeines

Großbritannien: Unterhaus lehnt Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren ab

In Großbritannien wird es vorerst kein gesetzliches Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche...

Allgemeines

Späte Einsicht

Manchmal dauert es eben ein bisschen länger, bis der Groschen fällt –...