Bei einer Protestveranstaltung der „No Kings“-Bewegung im US-Bundesstaat Virginia hat ein 21-jähriger Mann am 14. Juni mutmaßlich absichtlich sein SUV in eine Menschenmenge gesteuert. Die Polizei von Culpeper nahm Joseph R. Checklick Jr. noch am Tatort fest. Der Vorfall ereignete sich auf dem Parkplatz eines Geschäfts, als die Teilnehmer der Demonstration gerade das Gelände verließen.
Laut Polizeibericht beschleunigte Checklick sein Fahrzeug gezielt und fuhr „rücksichtslos durch die Menschenmenge“. Dabei wurde mindestens eine Person von dem SUV erfasst. Verletzt wurde laut Polizei niemand, die betroffene Person wurde bisher nicht identifiziert.
Checklick wurde wegen rücksichtslosen Fahrens angeklagt und ohne Kaution in die Haftanstalt von Culpeper County eingeliefert. Die Ermittlungen laufen.
Die Tat ereignete sich am Rande der landesweiten „No Kings“-Proteste, die sich gegen die Politik der Trump-Regierung richten. Die Proteste fielen auf den 79. Geburtstag von Donald Trump sowie auf den US-Flaggentag und standen in symbolischem Kontrast zu einer groß inszenierten Militärparade der US-Armee.
Der Vorfall weckt Erinnerungen an den tödlichen Angriff im nahegelegenen Charlottesville im Jahr 2017. Damals tötete der Rechtsextremist James Alex Fields Jr. die 32-jährige Heather Heyer, als er während eines „Unite the Right“-Aufmarsches in eine Gruppe Gegendemonstranten raste. Fields wurde wegen Mordes ersten Grades und weiterer schwerer Straftaten zu lebenslanger Haft verurteilt.
Der aktuelle Fall in Culpeper wirft erneut ein Schlaglicht auf die Gefahren, die friedlichen Demonstrationen durch gezielte Gewalt ausgesetzt sind. Die „No Kings“-Bewegung fordert ein Ende autoritärer Tendenzen und setzt sich für den Schutz demokratischer Prinzipien in den USA ein.
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