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Majestätsbeleidigung kostet in der Türkei 7.000 Euro

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Ein Gericht in der türkischen Hauptstadt Ankara hat die Zeitung „Hürriyet“ wegen Beleidigung von Präsident Recep Tayyip Erdogan zu einer Geldstrafe verurteilt. Das Gericht entschied gestern, dass die Zeitung in einer Kolumne Erdogans „persönliche Rechte“ angegriffen habe. Besagte Kolumne war am 25. August 2014 und damit zwei Wochen nach Erdogans Sieg bei der Präsidentschaftswahl in der Türkei erschienen. Der Journalist rief seinen Lesern darin die Korruptionsvorwürfe gegen Erdogan und andere türkische Spitzenpolitiker ins Gedächtnis. Erdogans Anwälte hatten dafür eine Strafe von 100.000 Lira (35.000 Euro) gefordert. Nun denn, manchmal kostet es eine eigene Meinung zu haben.

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