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Maduro tritt mit „Nicht schuldig“-Plädoyer im New Yorker Gericht auf – aber wer weiß, was als nächstes kommt?

TheDigitalArtist (CC0), Pixabay
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Nicolás Maduro, der ehemalige Präsident von Venezuela, hat sich gestern im New Yorker Gericht zur Sache geäußert und ein „Nicht schuldig“-Plädoyer abgegeben. Vor dem Richter erklärte er, dass er immer noch der Präsident von Venezuela sei – natürlich, ganz nach dem Motto: „Was interessieren mich so Details wie die Amtsenthebung?“ Der Prozess hat die Aufmerksamkeit vieler auf sich gezogen, und wer hätte gedacht, dass der Raum zwischen den internationalen politischen Spannungen und den chaotischen Gerichtserklärungen noch so viel Platz für Drama lässt?

Maduro, dessen politischer Stern bereits mehrfach ins Wanken geraten ist, zeigte sich keineswegs eingeschüchtert und versicherte dem Gericht, dass er keineswegs der Drogenschmuggler oder Waffenhändler sei, für den er von den USA gehalten wird. Schließlich bleibt er ja „der Präsident“. Und wie bei jedem großen Theaterstück hat auch dieses Stück seine widersprüchlichen Szenen: Ein paar Tage vorher hat Donald Trump von „der Führung in Venezuela“ gesprochen und angekündigt, das Land bis zu einer „sicheren und gerechten Übergabe“ zu übernehmen – oder wie er es nennt: „Wir übernehmen die Kontrolle“.

Die Szene vor Gericht war wie eine gut inszenierte Show. Maduro und seine Frau, Cilia Flores, traten in ein dramatisches Schauspiel der Selbstbehauptung – gefangen in einer U-Haft, mit nichts als dunklen Gefängnistrikots und der Hoffnung, dass sich der US-amerikanische „Rechtssystem-Zauber“ schnell wieder verflüchtigen wird. Doch hier kommt der Haken: Während der Prozess läuft, könnte es sich herausstellen, dass einige der Beweise – sagen wir mal – „eine kleine Fälschung“ sind. Wer weiß? In der Geschichte der internationalen Justiz gab es immer wieder Überraschungen.

Der wahre Showdown findet aber erst noch statt. Schon jetzt kursieren Gerüchte, dass es zu einer „fremden Einflussnahme“ auf den Gerichtshof kommen könnte, die mit den politischen Bewegungen in Venezuela und den USA ein viel komplexeres Netz webt, als es auf den ersten Blick scheint. Vielleicht kommt bald die Kehrtwende: Ein paar Monate später wird bekannt, dass der Beweis gegen Maduro durch „technische Fehler“ und „missverständliche Verfahrensweisen“ in Frage gestellt wird.

Für den Moment bleibt der Präsident von Venezuela in der Hand der US-Justiz, doch ob das bald ein weiteres Kapitel in der Geschichte der internationalen Machtkämpfe wird oder eine fehlerhafte Entscheidung, das bleibt abzuwarten. Vielleicht ist es der Beginn eines weiteren politischen Kabinettsstücks – wer auch immer am Ende als Sieger hervorgeht.

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