Der bizarre Schlagabtausch zwischen Donald Trump und Nicolás Maduro hat eine neue, höchst unterhaltsame Eskalationsstufe erreicht: Nachdem Trump via Truth Social eine Seeblockade gegen venezolanische Öltanker angekündigt hat, kontert Caracas nun mit einem ebenso dreisten wie symbolischen Gegenschlag: Maduro will angeblich alle Golfkarts im Trump-Resort Mar-a-Lago blockieren.
Ein Sprecher des venezolanischen Präsidenten sagte unter vorgehaltener Sonnenbrille:
„Wenn die USA unser Öl blockieren, blockieren wir ihre Golfmobilität. Kein Kart mehr fährt ohne Genehmigung durch das bolivarische Verteidigungsministerium.“
Karibik wird zur Comedy-Zone
Trump hatte zuvor verkündet, die US-Marine „noch größer“ machen zu wollen – eine Aussage, die Analysten verwirrte, da Boote traditionell nicht durch Muskelmasse wachsen. In seiner typischen Manier sprach Trump davon, Venezuela habe den USA „Öl, Land und anderes Vermögen“ gestohlen. Insider vermuten, mit „anderes Vermögen“ sei ein verlegter Golfball aus dem Jahr 2013 gemeint.
Maduro reagierte prompt: Sollte Trump weiter „imperialistisch in die Karibik herumplantschen“, werde Venezuela künftig alle Flamingo-Schwimmreifen aus amerikanischen Ferienresorts konfiszieren.
Tote, Tanker und Tweets
Ernsthafter Hintergrund des komödiantischen Schlagabtauschs: Die US-Marine hat nach Angaben des Weißen Hauses seit September mehrere Boote angeblicher Drogenschmuggler versenkt – mit bisher über 90 Toten. Menschenrechtsorganisationen sprechen von „Karibik-Justiz mit Raketenantrieb“.
Vergangene Woche beschlagnahmten US-Einheiten einen Öltanker vor der venezolanischen Küste. Caracas sprach von „internationaler Piraterie“, Washington konterte mit dem Vorschlag, künftig „Piratenhüte statt Uniformen“ zu tragen – zur besseren Markenbildung.
Golfkrieg 2.0?
Nun droht also die Blockade der Golfkarts – ein klares Zeichen, dass dieser Konflikt vielleicht doch nicht nur auf hoher See, sondern bald auch auf gepflegtem Rasen ausgetragen wird. Insider berichten bereits von geheimen venezolanischen Mini-Drohnen, die in Trump’s Golfcaddys Despacito in Dauerschleife spielen sollen – psychologische Kriegsführung auf tropischem Niveau.
Fazit:
Die Weltlage bleibt angespannt, aber wenigstens haben wir jetzt ein neues Kapitel in der Rubrik „Geopolitik mit Satirepotenzial“. Bleibt zu hoffen, dass am Ende nur Golfbälle fliegen – und keine Raketen.
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