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Lustiges Interview zur Maskenaffäre mit Roberto Haflecko, Sarah Oskarknecht und Chrissi der Blinde

cromaconceptovisual (CC0), Pixabay
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(Ein stilisiertes Radio-Interview auf dem Sender „Radio Quarantäne – Ihre Stimme aus dem Lockdown“)

Moderator: Willkommen zurück bei Radio Quarantäne, dem Sender, bei dem die Masken nicht nur auf den Gesichtern, sondern auch in der Politik fallen! Heute zu Gast: Pandemie-Kritiker Roberto Haflecko, Regierungsbeobachterin Sarah Oskarknecht und – wie immer unverblümt – Chrissi der Blinde. Thema: Masken, Macht und Minister Spahn. Fangen wir gleich an: Roberto, wie war dein Eindruck von Jens Spahns Beschaffungsstrategie?

Roberto Haflecko: Also wenn ich das richtig verstanden hab, wollte der Jens die Masken höchstpersönlich von Alibaba Express nach Berlin fliegen. Mit seinem eigenen Drachenflieger. Logistisch mutig, juristisch – sagen wir mal – kreativ.

Moderator: Sarah, du bist ja bekannt für deine Liebe zum Verwaltungsrecht. Wie klingt das Ganze für dich?

Sarah Oskarknecht: Wenn „nicht nach Vergaberecht beschafft“ ein offizieller Regierungsmodus ist, dann fordere ich hiermit rückwirkend meinen 16er-Pack FFP2-Masken vom Schwarzmarkt zurück. Für 180 Euro. Damals bezahlt in Twix und Tränen.

Chrissi der Blinde (kichert): Ich hab keine Ahnung, wie die Masken aussahen, aber sie rochen verdächtig nach Kamillentee und politischem Kalkül.

Moderator: Chrissi, du bist unser Spezialist für „gefühlte Fakten“. Was war dein emotionales Highlight im Bericht der Frau Sudhof?

Chrissi: Ganz klar die Stelle mit „Team Ich“ statt „Team Staat“. Ich hab sofort Gänsehaut bekommen – und zwar die Art von Gänsehaut, die man bekommt, wenn man merkt, dass jemand mit 400 Millionen Euro Shopping-Gutscheinen durch die Pandemie marschiert ist.

Roberto: Das war kein Maskenkauf, das war ein Maskenrausch. Ein Masken-Massaker. Jens Spahn war quasi der Jeff Bezos des OP-Zubehörs.

Moderator: Was müsste laut euch in so einer Enquete-Kommission passieren?

Sarah: Erstmal klare Regeln: Kein Schönreden, keine Retro-Krisenromantik, und bitte keine Ausflüchte wie „Wir wussten es halt nicht besser“. Wenn ich jedes Mal ’ne Maske gekriegt hätte, wenn jemand das gesagt hat – ich hätte heute einen eigenen FFP2-Teppich.

Chrissi: Oder wenigstens ein Designer-Modell mit Jens’ Gesicht drauf.

Moderator: Abschließende Frage: Was habt ihr aus der Pandemiezeit gelernt?

Roberto: Dass man sogar mit drei Millionen falsch etikettierten Masken Minister bleiben kann.

Sarah: Dass Transparenz in der Politik immer noch ein Fremdwort ist. Meistens französisch. Transparence.

Chrissi: Und dass ich in Zukunft meine OP-Masken lieber selbst häkle.

Moderator: Das war’s von Radio Quarantäne. Denken Sie daran: Wenn die nächste Pandemie kommt, wissen Sie, wo Sie keine Masken bekommen – im Innenministerium. Bleiben Sie gesund und humorvoll!

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