geralt / Pixabay
Teilen

Die britische Regierung will die Personenfreizügigkeit für EU-Bürgerinnen und -Bürger unmittelbar nach dem Brexit abschaffen. Die Freizügigkeit werde „am 31. Oktober“ enden, sagte eine Regierungssprecherin heute.

Die neue Regierung unter Premierminister Boris Johnson verfolgt damit einen restriktiveren Kurs als die vorherige Regierung unter seiner Parteikollegin Theresa May, die bei der Freizügigkeit eine „Übergangsperiode“ vorgesehen hatte.

Die Einzelheiten des Einreiserechts für die Zeit nach dem Brexit stehen noch nicht fest.

Die Regierungssprecherin sagte aber nun, es werde „härtere Regelungen“ in Fragen der Kriminalität geben. Außerdem erinnerte sie daran, dass Johnson für die Einführung eines Punktesystems nach australischem Muster sei, um die Einwanderungswilligen nach ihren Fähigkeiten zu beurteilen.

Darüber hinaus hatte Johnson Anfang August gesagt, er wolle für die „besten Köpfe“ ein System zur beschleunigten Visavergabe einführen.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Politik

Eine Weltordnung ohne Amerika? Wie Trumps Politik die globale Balance verschiebt

Die internationale Ordnung, wie wir sie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs...

Politik

Massive Kritik an Huckabees Äußerungen über Israels Ansprüche

Die Äußerungen des US-Botschafters in Israel, Mike Huckabee, über angebliche biblische Ansprüche...

Politik

Gefährdet eine Berlin–Rom-Achse den Green Deal der EU?

Als die Europäische Union 2019 den Green Deal beschloss und Klimaneutralität bis...

Politik

Globale Sicherheit am Scheideweg: Die Münchner Sicherheitskonferenz 2026

In einer Welt, die von geopolitischen Spannungen, technologischen Umbrüchen und schwelenden Konflikten...