Möglich ist das, denn die Gesellschaft hat ihren Sitz in der Schweiz.Problematisch ist allerdings, dass die Gesellschaft einen eigenen Online-Vertrieb mit angestellten Mitarbeitern betrieben hat. Diese in die Haftung zu nehmen ist nahezu unmöglich.
Laut Rechtsanwältin Kerstin Bontschev aus Dresden ist der einzige sinnvolle Schritt derzeit die Anmeldung zur Konkursmasse. Ob dabei jedoch überhaupt relevante Vermögenswerte vorhanden sind, ist fraglich.
In den vergangenen Jahren hatten viele Anleger versucht, aus den Verträgen auszusteigen – was ihnen mithilfe deutscher Gerichte auch gelang. Allerdings ist mir kein Fall bekannt, in dem ein Anleger erfolgreich in der Schweiz vollstrecken konnte.
Der Einzige, der hier verdient hat, sind die klagenden Rechtsanwälte. Ich behaupte sogar, dass diese eine sinnlose Klage geführt haben, denn es musste ihnen klar sein, dass die Gesellschaft in der Schweiz nicht in der Lage sein würde, die verlorenen Prozesse auch tatsächlich umzusetzen.
Ein weiterer Auslöser für den heutigen Konkurs der Gesellschaft ist laut Aussage des Geschäftsführers auch das Vorgehen der BaFin.
Diese hatte nicht nur eine Warnmeldung herausgegeben, sondern auch Ordnungsgelder in beträchtlicher Höhe verhängt. Die Gesellschaft vertrat den Standpunkt, dass das von ihr angebotene Investment nach Schweizer Recht legal sei und man nie offensiv auf deutsche Anleger zugegangen sei – sondern nur auf Anfrage beraten habe.
Die BaFin vertrat hier jedoch eine andere Sichtweise.
Anleger müssen nun mit einem Totalverlust rechnen.
Das es Uwe Bold bei Life Forestry gibt, ist hier offiziell bestätigt:
https://ecuadorpapers.org/ocr/202015 LIFE FORESTRY ECUADOR S. A./economica/Acta de la Junta General – SCV.NIIF.202015.2019.1 2019-12-31 13095647.pdf
Das mit den Diamanten lässt sich mit wenig Recherchen auch nachvollziehen!
https://ecuadorpapers.org/ocr/202015%20LIFE%20FORESTRY%20ECUADOR%20S.%20A./economica/Acta%20de%20la%20Junta%20General%20-%20SCV.NIIF.202015.2019.1%202019-12-31%2013095647.pdf?utm_source=chatgpt.com
https://ecuadorpapers.org/ocr/202015%20LIFE%20FORESTRY%20ECUADOR%20S.%20A./economica/Acta%20de%20la%20Junta%20General%20-%20SCV.NIIF.202015.2019.1%202019-12-31%2013095647.pdf?utm_source=chatgpt.com
Was ist das mit den Diamanten? Ich hab da nichts gefunden, vielleicht auch, weil ich nicht raffe, worums geht. Bitte mal um Aufklärung.
Der Aberglaube an den Finanzplatz Schweiz ist unglaublich!
———————————-Der Kommentar wurde von der Redaktion gekürzt, da gegen den Kommentar Einspruch eingelegt wurde:
Aber blöd ist es schon, Geld hinzugeben, damit in einer Bananenrepublik in Bäume investiert wird. Vollblutinvestoren sind es jedenfalls nicht, die da mittlere fünfstellige Beträge investierten. Eher die üblichen Altersvorsorgesparer, die alles kaufen was schön klingt….
Warum diese“Investoren“ nicht in DAX-Werte investierten bleibt ein Rätsel…
Nachfolgende Stellungnahme erhielten wir zu dem Kommentar:
Es handelt sich hierbei um eine unrichtige Tatsachenbehauptung, die gleich in mehrerer Hinsicht falsch ist.
Zum einen hat und hatte die Life Forestry Switzerland AG niemals Anleger, sondern es sind Kunden. Diese sind Eigentümer geworden und haben Rechts- und Verfügungshoheit über das erworbene Eigentum, bzw. die Pachtflächen.
Die Unterstellung, wonach diese «Anleger» in die Röhre schauen ist falsch. Denn auch im Konkursfall bleiben die Kunden Eigentümer der von Ihnen erworbenen Teakbäume, bzw. Rechtinhaber der gepachteten Flächen.
Life Forestry ist angeblich „nie offensiv auf deutsche Anleger zugegangen“?!?
Life Forestry hat wohl über 15 Jahre online ganz überwiegend oder sogar fast nur in Deutschland geworben. Es wirbt sogar trotz Konkurs unverändert – mit LänderVOREINSTELLUNG „Deutschland“ online um Investoren, siehe
https://ids01.lifeforestry.com/
Die Preise waren immer Euro – nicht Schweizer Franken. Life Forestry war x-fach auf Finanzanlage-Messen in Deutschland. Das Unternehmen platzierte zudem hunderte Pressemitteilungen in deutschen Onlinemedien.