Viele Anleger von Life Forestry haben gerade eine E-Mail bekommen. Darin steht: Es gibt vielleicht doch eine Lösung. Eine neue Firma will sich um die Teak-Bäume kümmern – angeblich zu den gleichen Bedingungen und ohne extra Kosten.
Das klingt erstmal gut. Aber wenn man genauer hinschaut, gibt es viele offene Fragen.
Was ist passiert?
Die Firma Life Forestry ist praktisch pleite. Es gab kein Geld mehr, deshalb wurde das Insolvenzverfahren eingestellt. Die Firma darf ihr Geschäft nicht mehr weiterführen.
Die Anleger besitzen zwar noch ihre Bäume. Aber ohne Pflege und Betreuung sind diese Bäume kaum etwas wert.
Das neue Angebot
Jetzt soll eine neue Firma die Arbeit übernehmen: die LFS Bewirtschaftungs AG.
Auffällig ist: Diese Firma kommt aus dem Umfeld der alten Firma. Ein ehemaliger Mitarbeiter steht dahinter.
Das sorgt für Kritik. Manche sagen: Es sind wieder die gleichen Leute – nur unter neuem Namen.
Wichtige Fragen sind offen
Die wichtigste Frage ist:
Wer bezahlt das alles?
Die Pflege von Plantagen kostet Geld:
- Arbeiter müssen bezahlt werden
- Maschinen und Transport kosten Geld
Trotzdem heißt es: Für Anleger entstehen keine zusätzlichen Kosten.
Das ist schwer zu glauben.
Deshalb sollte man sich fragen:
- Warum macht eine Firma das kostenlos?
- Woher kommt das Geld?
- Gibt es Beweise, dass die Firma genug Geld hat?
Bisher gibt es darauf keine klaren Antworten.
Zustimmung per E-Mail – Vorsicht!
Besonders kritisch: Anleger sollen einfach per E-Mail zustimmen. Oft reicht schon das Wort „einverstanden“.
Das ist sehr problematisch.
Denn:
- Es geht um einen neuen Vertrag
- Es geht um eine neue Firma
So etwas sollte man nicht einfach per E-Mail entscheiden.
Was Anleger jetzt tun sollten
Ganz wichtig:
Nicht vorschnell zustimmen.
Stattdessen:
- alle Unterlagen anfordern
- die neue Firma genau prüfen
- mit einem Anwalt sprechen
Erst wenn klar ist:
- dass die Verträge rechtlich in Ordnung sind
- und dass die Firma genug Geld hat
kann man darüber nachdenken, zuzustimmen.
Fazit
Das Angebot klingt wie eine Lösung. Es kann aber auch ein neues Risiko sein.
Deshalb gilt:
Erst prüfen – dann entscheiden.
Vertrauen allein reicht hier nicht.
Man braucht klare Beweise.
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