Der 2. April 2025 soll für Donald Trump als „Befreiungstag“ in die Geschichte eingehen – zumindest wenn es nach dem US-Präsidenten selbst geht. An diesem Tag will er seine bislang aggressivste Runde an Importzöllen in Kraft setzen. Ziel: Den US-Handelsbilanzüberschuss zu senken, die heimische Produktion anzukurbeln – und Ländern, die US-Exporte besteuern, mit sogenannten „Reziprozitätszöllen“ die Stirn bieten.
Trump plant, exakt so hohe Zölle auf ausländische Produkte zu erheben, wie andere Staaten auf US-Waren erheben. Im Fokus stehen dabei die sogenannten „Dirty 15“ – Länder mit dem größten US-Handelsdefizit. Darunter China, die EU, Kanada, Mexiko, Indien, Japan oder Vietnam.
Die Reaktionen? Heftig. Die Wall Street reagierte prompt mit einem massiven Ausverkauf: Der Dow Jones verlor über 700 Punkte, auch S&P 500 und Nasdaq rutschten ab. Ökonomen warnen, dass ein breitflächiger Zollkrieg das Risiko einer Rezession dramatisch erhöht – durch steigende Preise, wachsenden Kostendruck auf Unternehmen und sinkende Konsumausgaben.
Doch nicht nur wirtschaftlich brodelt es: Kanada kündigte bereits Gegenzölle an, die EU bereitet ebenfalls Gegenmaßnahmen vor. Trump gibt sich indes unbeeindruckt – und droht im Fall von Vergeltung mit noch härteren Maßnahmen.
Ob Trump damit wirklich amerikanische Industrien schützt oder die Weltwirtschaft in gefährliches Fahrwasser bringt, bleibt abzuwarten. Fest steht: Der 2. April wird zum Stresstest – für die US-Wirtschaft, die internationalen Handelsbeziehungen und nicht zuletzt für Trumps Rückkehr in die internationale Wirtschaftspolitik.
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