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Laura Dahlmeier stirbt mit 31 Jahren bei Bergunfall in Pakistan

NoName_13 (CC0), Pixabay
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Die zweifache Olympiasiegerin und ehemalige deutsche Biathletin Laura Dahlmeier ist im Alter von 31 Jahren bei einem Kletterunfall am Laila Peak im pakistanischen Karakorum-Gebirge ums Leben gekommen. Dies bestätigten ihr Management und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB).

Unfall beim Bergsteigen

Dahlmeier wurde am Montagmittag Ortszeit von herabfallenden Felsbrocken getroffen, während sie gemeinsam mit ihrer Kletterpartnerin Marina Eva unterwegs war. Aufgrund schlechten Wetters und schlechter Sicht konnten Rettungshubschrauber zunächst nicht starten. Erst am Dienstagmorgen erreichte ein Helikopter die Unfallstelle – jedoch zu spät.

Laut ihrem Management hatte Dahlmeier in einer vorherigen Verfügung darum gebeten, im Falle eines Unfalls niemanden zur Bergung ihres Körpers zu gefährden.

DOSB und Management nehmen Abschied

DOSB-Präsident Thomas Weikert erklärte:

„Wir sind zutiefst erschüttert über den plötzlichen und viel zu frühen Tod dieser wunderbaren Person. Laura war ein Vorbild – im Sport wie im Leben.“

Auch ihr Management äußerte sich in einer bewegenden Stellungnahme:

„Mit ihrer warmen, geradlinigen Art hat Laura unser aller Leben bereichert. Sie hat uns gezeigt, dass es sich lohnt, für seine Träume zu kämpfen.“

Eine Ausnahmeathletin

Dahlmeier schrieb Sportgeschichte bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang:

  • Goldmedaille im Sprint

  • Goldmedaille in der Verfolgung

  • Erste Frau überhaupt, der dieses Double im Biathlon gelang

2017 wurde sie zudem zur ersten Biathletin, die fünf WM-Goldmedaillen bei einer einzigen Weltmeisterschaft gewann.

Bereits 2019, im Alter von nur 25 Jahren, beendete sie ihre aktive Sportkarriere, um sich ihrer Leidenschaft für Natur und Bergsport zu widmen.

Ein Vermächtnis, das bleibt

„Laura hinterlässt ein Vermächtnis, das weit über Medaillen hinausgeht. Ihre Leidenschaft, ihr Naturbewusstsein und ihr Engagement machen sie zu einer inspirierenden Persönlichkeit,“ so DOSB-Präsident Weikert.
„Sie wird als Tochter, Schwester, Freundin, Olympionikin und Biathlon-Legende unvergessen bleiben.“

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