An mehreren Flughäfen in den USA mussten tausende Reisende stundenlang in Warteschlangen stehen. Besonders betroffen waren die Flughäfen in Houston und New Orleans, wo Passagiere am Wochenende teils mehrere Stunden an den Sicherheitskontrollen warteten.
Der Grund für die langen Wartezeiten ist ein teilweiser Regierungsstillstand in den USA. Seit dem 14. Februar fehlt dem Heimatschutzministerium (Department of Homeland Security, DHS) die Finanzierung, nachdem sich der Kongress nicht auf ein neues Budget einigen konnte.
Viele Mitarbeiter der Transportsicherheitsbehörde TSA, die für die Sicherheitskontrollen zuständig ist, müssen zwar weiterarbeiten, erhalten derzeit jedoch keine Bezahlung, da sie als systemrelevant gelten. Sollte der Shutdown beendet werden, wird erwartet, dass sie ihren Lohn nachträglich erhalten.
Der Personalmangel führte an mehreren Flughäfen zu erheblichen Verzögerungen.
Am Louis Armstrong International Airport in New Orleans reichten die Warteschlangen zeitweise bis auf den Parkplatz des Flughafens. Reisende berichteten in sozialen Medien von langen Wartezeiten.
Der Flughafen riet Passagieren, mindestens drei Stunden vor Abflug anzureisen.
Auch am William P. Hobby Airport in Houston kam es zu massiven Verzögerungen. Dort warnte die Flughafenverwaltung, dass die Wartezeit an den Sicherheitskontrollen mehr als drei Stunden betragen könne. Reisende wurden aufgefordert, sogar vier bis fünf Stunden vor dem Flug am Flughafen zu sein.
Der Regierungsstillstand ist Folge eines politischen Streits zwischen Republikanern und Demokraten über die Finanzierung des Heimatschutzministeriums.
Die Regierung von Präsident Donald Trump macht die Demokraten für die Situation verantwortlich. Diese weigern sich jedoch, neue Mittel freizugeben, solange es keine Reformen bei der US-Einwanderungsbehörde ICE gibt.
Demokraten fordern unter anderem strengere Regeln für Einsätze der Behörde, bessere Identifizierung von Beamten und Einschränkungen bei bestimmten Einwanderungsmaßnahmen.
Experten warnen, dass die Probleme an den Flughäfen erst der Anfang sein könnten, falls der Shutdown weiter anhält. Besonders in der aktuellen Reisezeit mit vielen Frühlingsferien amerikanischer Schüler könnte sich die Situation an weiteren Flughäfen im Land zuspitzen.
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