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Labubus-Boom: Fälscher reiben sich die Hände

TheDigitalArtist (CC0), Pixabay
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Die Nachfrage nach dem Lifestyle-Produkt Labubus steigt rasant – und mit ihr die Zahl der Fälschungen. Was als Trendartikel begann, hat sich innerhalb weniger Monate zu einem globalen Hype entwickelt. Ob in sozialen Netzwerken, auf Flohmärkten oder in Online-Shops: Das Logo von Labubus begegnet einem mittlerweile überall. Doch längst nicht überall steckt auch echtes Labubus drin.

Markenboom mit Schattenseiten

Der Erfolg von Labubus lockt nicht nur Fans und Sammler an, sondern auch Kriminelle. Experten sprechen von einem „Paradies für Produktpiraten“. Fälschungen kursieren in allen Qualitätsstufen – von billigen Kopien mit auffälligen Mängeln bis hin zu professionell hergestellten Plagiaten, die selbst Fachleute auf den ersten Blick kaum unterscheiden können.

Besonders in Asien und Osteuropa floriert die Produktion. Ganze Chargen gefälschter Ware gelangen über Zwischenhändler nach Europa und in die USA. Dort landen sie nicht nur auf dubiosen Online-Marktplätzen, sondern zunehmend auch bei scheinbar seriösen Händlern, die ihre Lieferketten nicht ausreichend kontrollieren.

Risiken für Verbraucher

Für Käufer ist das Risiko groß: Gefälschte Labubus-Produkte sind oft minderwertig verarbeitet, enthalten schadstoffbelastete Materialien oder gehen schneller kaputt. Verbraucherzentralen warnen, dass es längst nicht mehr nur um harmlose Imitate gehe, sondern um echte Gefahren für Gesundheit und Sicherheit.

Millionenverluste für die Marke

Für die offizielle Labubus-Marke ist der Boom der Fälschungen ein zweischneidiges Schwert. Einerseits sorgt die hohe Nachfrage für enorme Aufmerksamkeit und eine starke Marktposition. Andererseits gehen Schätzungen zufolge bereits zweistellige Millionenbeträge an Umsätzen verloren – Geld, das in Entwicklung, Marketing und Arbeitsplätze investiert werden könnte.

Schwieriger Kampf gegen Produktpiraterie

Die Herstellerfirma versucht mit verstärkten Maßnahmen gegenzusteuern:

  • Einführung von QR-Codes und Hologrammen auf Verpackungen,

  • engere Zusammenarbeit mit Zollbehörden und

  • gezielte Aufklärungskampagnen für Konsumenten.

Doch Experten sind skeptisch. Solange der Hype anhält, bleiben die Fälscher immer einen Schritt voraus. Denn der Markt für Kopien ist äußerst lukrativ – nicht nur wegen der hohen Gewinnspannen, sondern auch wegen der schier grenzenlosen Nachfrage.

Fazit

Der Aufstieg von Labubus zeigt eindrucksvoll, wie eng Ruhm und Risiko für Trendmarken zusammenhängen. Jeder Hype zieht Nachahmer an – und im Fall von Labubus hat er sich längst zu einem Fest für Fälscher entwickelt. Für Konsumenten heißt das: Vorsicht beim Kauf – und im Zweifel lieber auf geprüfte Händler setzen.

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