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Kuba im Schock nach US-Militäroperation in Venezuela

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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Nach dem dramatischen US-Militäreinsatz in Venezuela, bei dem Präsident Nicolás Maduro gefangen genommen und außer Landes geflogen wurde, steht Kuba unter Schock. Schon lange hatten viele Kubaner die besorgte Frage gestellt: „Sind wir als Nächstes dran?“ Angesichts der Tatsache, dass die US-Militärs Maduro mit minimalem Aufwand ergriffen haben, wächst die Besorgnis auf der Insel.

Die venezolanische Regierung, die seit Jahrzehnten eng mit Kuba zusammenarbeitet, hatte sich stets auf die massive Unterstützung durch das ölreiche Venezuela verlassen. Doch die US-Operation, die auch viele kubanische Opfer forderte, stellt nun die langjährige Allianz zwischen den beiden Staaten in Frage. Präsident Donald Trump erklärte, dass viele Kubaner ihr Leben beim Schutz von Maduro verloren, was als „falscher Schritt“ bezeichnet wurde. Offiziell gab die kubanische Regierung an, dass 32 ihrer Staatsbürger bei der Operation ums Leben kamen.

Der enge Zusammenhang zwischen Kuba und Venezuela, der in den letzten Jahrzehnten die wirtschaftliche und politische Stabilität Kubas sicherte, steht nun auf der Kippe. Unter der Regierung von Hugo Chávez und später Maduro erhielt Kuba Milliarden von Dollar in Form von Ölhilfen, was dem Land half, die wirtschaftlichen Turbulenzen nach dem Zerfall der Sowjetunion zu überstehen.

Die Auswirkungen auf Kuba sind weitreichend, da die Insel bereits mit massiven Energieengpässen und einer schweren Versorgungskrise zu kämpfen hat. Es gibt immer wieder landesweite Stromausfälle aufgrund alternder Infrastruktur und Treibstoffmangel. Hinzu kommen die zunehmenden Nahrungsmittelknappheiten, die Millionen von Kubanern an den Rand der Mangelernährung treiben. Der politische Druck aus den USA wächst, und das Land könnte bald vor einem weiteren ernsten Problem stehen: der Bedrohung durch eine militärische Intervention.

Für die Trump-Regierung könnte das Ende der venezolanischen Unterstützung der perfekte Moment sein, um Kuba erneut zu isolieren und eine endgültige Veränderung der Regierung zu erzwingen. Die Aussicht, Kuba 90 Meilen von den US-Küsten entfernt zu destabilisieren, könnte für die „Regime-Change“-Anhänger der Trump-Administration zu verlockend sein.

Kuba steht somit vor einer unsicheren Zukunft – der Verlust seines wichtigsten Verbündeten könnte das Land in eine noch größere Isolation stürzen und zu einem weiteren Test für das kubanische Regime werden.

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