Der Krypto-Berater von Donald Trump, Bo Hines, wirft das Handtuch – oder eher die digitale Geldbörse – und verlässt das von Trump gegründete Beratergremium für digitale Vermögenswerte. Offiziell heißt es: Er zieht sich „in die Privatwirtschaft“ zurück. Inoffiziell könnte es auch heißen: Zeit, die Coins woanders zu schürfen.
„Der Dienst in der Regierung von Präsident Trump (…) war die Ehre meines Lebens“, schrieb Hines auf X – was charmant klingt, aber in der Krypto-Welt ungefähr so verbindlich ist wie ein NFT-Vertrag auf einer Serviette.
Von der Blockchain ins Backoffice
Hines war die rechte Hand von David Sacks, Trumps Mann für alles, was mit KI und Kryptowährungen zu tun hat. Erst im Juli präsentierte Hines eine Art Masterplan: Die US-Börsenaufsicht SEC solle endlich eigene Regeln für digitale Vermögenswerte schaffen – maßgeschneidert wie ein Designeranzug, nur ohne den Stoff.
Trump wiederum hatte die Arbeitsgruppe kurz nach Amtsantritt im Januar ins Leben gerufen, um ein Wahlversprechen einzulösen. Letzten Monat unterzeichnete er außerdem ein Gesetz zur Regulierung von Stablecoins – jenen Kryptowährungen, die angeblich so stabil wie der Dollar sind, nur eben nicht, wenn der Markt schlechte Laune hat.
Politischer Background mit Krypto-Twist
Vor seiner Beraterkarriere hatte sich Hines in North Carolina zweimal erfolglos um einen Sitz im Kongress beworben – jetzt geht er zurück in die Privatwirtschaft. Vermutlich mit dem Ziel, dass seine Investments erfolgreicher abschneiden als seine Wahlkämpf
Kommentar hinterlassen