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Krypto-Investor in New York wegen Folter zur Herausgabe eines Bitcoin-Passworts angeklagt

vjkombajn (CC0), Pixabay
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In einem spektakulären Kriminalfall wurde der 37-jährige John Woeltz in New York verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, einen 28-jährigen Mann über Wochen in einem Luxusanwesen in Manhattan gefangen gehalten und gefoltert zu haben – mit dem Ziel, an dessen Bitcoin-Zugangsdaten zu gelangen.

Die Vorwürfe:

  • Kidnapping, schwere Körperverletzung, unrechtmäßige Freiheitsberaubung und Waffenbesitz

  • Der Täter soll das Opfer mit Elektrokabeln unter Strom gesetzt, mit einer Säge am Bein verletzt und sogar gezwungen haben, Crack-Kokain zu rauchen

  • Ziel war offenbar das Bitcoin-Passwort, das zu einer Wallet im Wert von über 100.000 Dollar führen könnte

Das Opfer konnte am 24. Mai fliehen und alarmierte einen Polizisten auf der Straße. Bei der Durchsuchung des Hauses fand die Polizei u. a. eine Säge, Körperpanzer, Nachtsichtgeräte, Fotos mit einer Waffe am Kopf des Opfers und weitere belastende Gegenstände.

Woeltz sitzt derzeit ohne Kaution in Untersuchungshaft. Die nächste Anhörung ist für den 28. Mai angesetzt.

Weitere Schlagzeilen rund um Kryptowährungen:

Zweiter Bitcoin-Fall in New York

Einen Tag zuvor kündigte die New Yorker Staatsanwaltschaft Anklage gegen zwei Männer an, die mit ihrem Unternehmen „Coin Dispute Network“ angeblich Kryptowährungen zurückholen konnten – in Wahrheit soll es sich um einen groß angelegten Betrug handeln. Sie werden der Verschwörung, Identitätsdiebstahl und schweren Diebstahls beschuldigt.

Trump feiert Meme-Coin mit Luxus-Dinner

Am 22. Mai veranstaltete Ex-Präsident Donald Trump ein exklusives Dinner für Investoren seines Meme-Coins. Einlass bekamen nur jene, die mehrere tausend bis über 100 Millionen Dollar in die Coin investiert hatten. Währenddessen demonstrierten dutzende Menschen mit Schildern wie „Stoppt Krypto-Korruption“.

Großbanken planen eigenen Stablecoin

Laut Wall Street Journal prüfen US-Großbanken wie JPMorgan Chase, Bank of America und Citigroup, ob sie gemeinsam eine eigene Kryptowährung in Form eines Stablecoins einführen. Das Projekt befindet sich aber noch in einem frühen, konzeptionellen Stadium.

Fazit

Der Missbrauch von Kryptowährungen hat längst die Schwelle zur realen Gewaltkriminalität überschritten – wie der Fall Woeltz dramatisch zeigt. Zugleich fließt weiterhin Milliardenkapital in den Markt, ob durch private Investoren, Banken oder politische Akteure. Zwischen technologischem Fortschritt, Finanzinnovation und wachsender Kriminalität bleibt das Krypto-Universum ein Feld voller Risiken – und Möglichkeiten.

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