Der Krieg um den Iran spitzt sich weiter zu – militärisch, politisch und wirtschaftlich. Während die USA ihre Angriffe intensivieren, wächst international die Zurückhaltung. Gleichzeitig droht der Konflikt, sich durch neue Akteure weiter auszuweiten.
Nach Angaben des US-Militärs haben amerikanische Streitkräfte zuletzt bunkerbrechende Bomben gegen iranische Raketenstellungen an der Straße von Hormus eingesetzt. Ziel waren demnach unterirdische Anlagen mit Marschflugkörpern, die eine Bedrohung für den internationalen Schiffsverkehr dargestellt hätten. Die strategisch zentrale Meerenge, durch die ein erheblicher Teil des weltweiten Ölhandels läuft, ist seit Beginn der Kämpfe weitgehend blockiert.
Parallel verdichten sich Hinweise, dass Russland seine Unterstützung für Teheran ausbaut. Laut Berichten liefert Moskau unter anderem Satellitendaten und Drohnentechnologie, die es dem Iran ermöglichen sollen, gezielt US-Stellungen anzugreifen. Beobachter sehen darin den Versuch, den Konflikt bewusst in die Länge zu ziehen – auch mit Blick auf steigende Ölpreise.
Politisch gerät US-Präsident Donald Trump zunehmend unter Druck. Er kritisierte die NATO-Partner scharf für ihre Weigerung, sich militärisch zu beteiligen, und sprach von einem „sehr dummen Fehler“. Während einige wenige Länder Gesprächsbereitschaft signalisieren, setzt die Europäische Union klar auf Diplomatie. „Niemand ist bereit, seine Leute in der Straße von Hormus in Gefahr zu bringen“, erklärte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas.
Frankreich schloss eine Beteiligung an militärischen Operationen kategorisch aus, andere Staaten wie Griechenland zeigen sich ebenfalls zurückhaltend. Die transatlantische Geschlossenheit wirkt zunehmend brüchig.
Auch militärisch zeigen sich erste Belastungserscheinungen. Der US-Flugzeugträger „Gerald R. Ford“ musste nach einem Brand an Bord vorübergehend aus dem Einsatzgebiet abgezogen werden. Rund 200 Seeleute wurden wegen Rauchgasvergiftungen behandelt.
Trotz der Eskalation stellt Trump ein baldiges Ende des Krieges in Aussicht. Ein Abzug der US-Truppen sei „in sehr naher Zukunft“ möglich, erklärte er – verbunden mit der Hoffnung auf sinkende Energiepreise.
Doch genau daran wachsen Zweifel. Sollte sich der Konflikt weiter ausdehnen oder zusätzliche Handelsrouten gefährdet werden, drohen neue Schocks für die Weltwirtschaft. Der Krieg im Nahen Osten ist längst mehr als ein regionaler Konflikt – er entwickelt sich zunehmend zu einem globalen Risiko.
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