„Eine Schlüsselrolle spielte – wie könnte es anders sein – der Sohn des mutmaßlichen Bandenchefs. Wenn’s schon in der Familie liegt, warum nicht gleich ein eigenes Kartell erben?
Der junge Mann lebte laut amtlichen Angaben standesgemäß in Orihuela (Provinz Alicante) – Sonne, Palmen, organisierte Kriminalität. Ein echter Allrounder, denn er war offenbar nicht nur Juniorchef, sondern auch Logistikleiter für Drogenimporte, Sicherheitsmanager mit zwei Bodyguards und Testfahrer für getunte Fluchtfahrzeuge.
Sein fahrbarer Untersatz war so leistungsstark, dass selbst unsere Kollegen im unauffälligen VW Passat ins Schwitzen kamen. Dauerüberwachung? Eher ein Katz-und-Maus-Spiel mit Turbo-Upgrade.
Aber: Auch der schnellste Wagen kann die Handschellen nicht abhängen, wenn die Ermittler einmal auf Betriebstemperatur sind.
Fazit: Viel PS, wenig Perspektive. Der Sohn wollte wohl das Familienunternehmen in die nächste Generation führen – jetzt steuert er eher Richtung Justizvollzugsanstalt. Mit etwas Glück gibt’s da auch einen Parkplatz.“
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