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KI made in USA – Export frei für Freunde, Sperre für Schurken

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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Die US-Regierung hat am Mittwoch ihr neuestes Prestigeprojekt vorgestellt: künstliche Intelligenz auf amerikanisch, verpackt in Freiheit, Marktliberalismus – und natürlich geopolitischer Kontrolle. Ziel: „globale Dominanz“. Nein, das ist kein Zitat aus einem Superschurken-Film, sondern die offizielle Sprachregelung aus Washington.

Regeln? Braucht man nicht – zumindest nicht für die eigene Tech-Industrie. Statt Regulierung gibt’s Rückenwind, damit Amerika der Welt zeigen kann, wie „verantwortungslos innovativ“ man auch 2025 noch sein kann.


Exportstrategie: KI gibt’s jetzt im Freundschaftspaket

Michael Kratsios, Chef des US-Wissenschaftsbüros, erklärte stolz: „Wir setzen ein Programm auf, um sichere Exportpakete bereitzustellen – für Amerikas Freunde und Verbündete.“

Übersetzung: Wer bei Uncle Sam auf der „Nice List“ steht, bekommt KI samt Software, Hardware und moralisch unbedenklichen US-Standards ins Haus geliefert. Wer allerdings als zu neugierig, zu eigenständig oder – Gott bewahre – chinesisch gilt, schaut in die Röhre.


China im Fadenkreuz

Denn die eigentliche Motivation ist klar: Peking stoppen. Der ewige Tech-Zweikampf mit China geht in die nächste Runde – und diesmal heißt das Schlachtfeld: künstliche Intelligenz.

Seit Jahren wird der Export von Hightech nach China mit immer neuen Restriktionen belegt. Und auch wenn man sich offiziell für „offene Märkte“ einsetzt – gilt das natürlich nur für ausgewählte Märkte mit US-Fähnchen.


Fazit: KI als Waffe im globalen Schachspiel

Was also wie eine Tech-Strategie klingt, ist in Wahrheit knallharte Geoökonomie: amerikanische KI für den Westen – digitaler Wachstumsstopp für den Osten. Willkommen in der neuen Weltordnung, in der künstliche Intelligenz nicht nur unsere Maschinen steuert, sondern auch die geopolitischen Frontlinien nachzeichnet.

Und das alles unter dem Banner der „Freiheit“. God bless Artificial Intelligence.

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