Der anhaltende Hype um Künstliche Intelligenz lässt die Kassen des US-Chipherstellers Nvidia klingeln: Im vergangenen Quartal wuchs der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um satte 69 Prozent auf 44,1 Milliarden US-Dollar. Auch der Gewinn stieg kräftig – um gut ein Viertel auf 18,8 Milliarden Dollar.
Dennoch bleibt ein Wermutstropfen: Das Geschäft in China wird durch verschärfte US-Exportauflagen stark eingeschränkt. Für das laufende Quartal erwartet Nvidia Einnahmeverluste von acht Milliarden Dollar, nachdem bereits im Vorquartal 4,5 Milliarden Dollar abgeschrieben werden mussten. Zwar konnte ein Teil der Technik anderweitig genutzt werden, die Belastung bleibt jedoch erheblich.
Der Export von Hochleistungschips nach China war bereits unter Präsident Joe Biden stark eingeschränkt worden. Nvidia durfte nur abgespeckte Versionen wie das H20-Chipsystem liefern. Doch seit Mitte April sind selbst diese Chips von neuen Beschränkungen unter Donald Trump betroffen. Nvidia-Chef Jensen Huang rechnet durch die politischen Maßnahmen mit einem Gesamtschaden von 15 Milliarden Dollar.
Zusätzlich berichtet die Financial Times, dass die US-Regierung Softwareentwicklern für die Halbleiterindustrie untersagt habe, ihre Produkte an chinesische Firmen zu verkaufen. Das Handelsministerium bestätigte laufende Prüfungen strategisch sensibler Exporte und hat in einigen Fällen bereits Lizenzen ausgesetzt.
Trotz der politischen Hürden erwartet Nvidia für das laufende Quartal einen Rekordumsatz von 45 Milliarden Dollar – angetrieben von der weltweit ungebrochen hohen Nachfrage nach KI-Chips.
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