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Kamala Harris teilt in neuem Buch gegen JD Vance und eigene Parteifreunde aus

PixxlTeufel (CC0), Pixabay
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In ihrem neuen Memoir „107 Days“, das am 23. September erscheint, rechnet Ex-Vizepräsidentin und frühere Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris mit politischen Weggefährten und Rivalen ab – allen voran ihrem Nachfolger im Amt, Vizepräsident JD Vance.

„JD Vance ist ein Gestaltwandler. Und ein schmieriger Typ“, schreibt Harris über den möglichen republikanischen Präsidentschaftskandidaten für 2028. Sie wirft Vance vor, im Wahlkampf bewusst „jugendliche Stunts“ abgezogen und sogar Sicherheitsprotokolle verletzt zu haben – etwa als er sich bei einem Flughafenauftritt demonstrativ Harris’ Regierungsflugzeug näherte.

Kritik auch an Demokraten

Doch nicht nur Republikaner bekommen ihr Fett weg. Harris geht in dem Buch auch mit führenden Demokraten hart ins Gericht: Michigan-Gouverneurin Gretchen Whitmer, Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom, Illinois’ JB Pritzker, Pennsylvanias Josh Shapiro sowie ihr früherer Vize-Kandidat, Minnesotas Gouverneur Tim Walz. Besonders Walz’ Auftritt im Vizepräsidentenduell 2024 bewertet Harris als schwach – er sei auf Vance’ „milde Maske“ hereingefallen.

Lob für AOC

Lobende Worte findet Harris hingegen für Alexandria Ocasio-Cortez (AOC). Diese habe „einen klaren Sinn für Gerechtigkeit“ und die Fähigkeit, komplexe Politik verständlich zu erklären. AOC sei „eine unverzichtbare Führungspersönlichkeit in diesem Moment“. Auch jüngere Demokraten wie Angela Alsobrooks, Jasmine Crockett und Robert Garcia zählt sie zu den künftigen Hoffnungsträgern.

Selbstkritik – mit Einschränkungen

Harris gesteht auch eigene Fehler ein – etwa ungeschickte Antworten in TV-Interviews oder Loyalität gegenüber Joe Biden, obwohl dessen Popularität schon stark gefallen war. Zugleich macht sie aber wiederholt andere verantwortlich: Biden, seine Berater, die Medien, Trump, Vance – und eben Walz.

Fazit

Mit „107 Days“ liefert Harris weniger eine klassische Memoiren-Erzählung als ein politisches Rundumschlag-Buch: Selbstrechtfertigung, Abrechnung und Positionierung für die Zukunft. Ein mögliches Comeback 2028 schließt sie darin ausdrücklich nicht aus.

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