Ein gewaltiger Pazifiksturm zieht auf Kalifornien zu und sorgt bereits für erste Maßnahmen: In Los Angeles und Malibu wurden Evakuierungswarnungen ausgesprochen, zahlreiche Straßen sind gesperrt. Besonders gefährdet sind Gebiete, die von den verheerenden Waldbränden dieses Jahres betroffen waren, da hier das Risiko für Überschwemmungen, Schlammlawinen und Geröllabgänge besonders hoch ist.
🚨 Evakuierungswarnungen und Straßensperrungen
Das Los Angeles Fire Department hat Bewohner der durch die Palisades-, Sunset- und Hurst-Waldbrände zerstörten Gebiete zur Evakuierung aufgefordert. Auch in Malibu wurden über zwei Dutzend Viertel unter Evakuierungswarnung gestellt.
„Die Einwohner sollten sich jetzt auf eine Evakuierung vorbereiten, da ein erhebliches Risiko für Sturzfluten, Schlammlawinen und Geröllabgänge besteht“, erklärte das Amt für öffentliche Sicherheit der Stadt Los Angeles.
Zusätzlich wurden wichtige Straßen gesperrt, darunter ein Abschnitt des Pacific Coast Highway in Malibu sowie die Las Flores Canyon Road und die Malibu Canyon Road.
🌊 Warnung vor verschmutztem Meerwasser
Neben den Gefahren an Land warnt das Gesundheitsamt von Los Angeles vor gesundheitsschädlichem Meerwasser. Durch die starken Regenfälle können Bakterien, Chemikalien und Trümmerteile in die Ozeane gelangen. Besonders gefährlich seien Bereiche nahe Abwasserkanälen, Flüssen und Bächen.
Die Behörde rät davon ab, vor Freitag 16 Uhr ins Wasser zu gehen, da Infektionsgefahr bestehe.
❄️ Schneechaos in der Sierra Nevada
Während Südkalifornien mit heftigen Regenfällen zu kämpfen hat, erwartet die Sierra Nevada bis zu drei Meter Schnee. Starke Sturmböen von bis zu 70 Meilen pro Stunde (ca. 113 km/h) könnten die Bedingungen zusätzlich verschärfen.
Der Nationale Wetterdienst warnt vor lebensgefährlichen Schneestürmen und möglichen Lawinen. Besonders betroffen sind höhere Gebirgslagen in Nordkalifornien.
🔥 Feuergefahr im Mittleren Westen
Während Kalifornien mit Wasser und Schnee kämpft, drohen im Mittleren Westen Waldbrände. In Texas, New Mexico, Colorado, Kansas und Oklahoma wurden Warnungen herausgegeben, da trockene und windige Bedingungen das schnelle Ausbreiten von Feuern begünstigen. Besonders betroffen ist West-Texas, das als „extrem“ gefährdet eingestuft wurde.
🌪️ Tornadogefahr im Süden der USA
Ein weiteres Problem bahnt sich im Süden an: Ein Tiefdruckgebiet über Texas, Oklahoma, Arkansas und Louisiana könnte in den kommenden Tagen heftige Gewitter mit Hagel und Sturm verursachen.
Doch das ist erst der Anfang: Der Sturm, der Kalifornien trifft, wird sich über das gesamte Land ausbreiten und könnte nach Angaben von AccuWeather die bislang schwerste Unwetterlage des Jahres auslösen. Mehr als 100 Millionen Menschen könnten betroffen sein – mit Blizzards im Norden, Tornados im Süden und Bränden im Westen.
⚠️ Fazit: Ein Sturm der Extreme
Kalifornien bereitet sich auf Überschwemmungen und Schneestürme vor, während der Mittlere Westen mit Waldbränden kämpft und im Süden Tornados drohen. Die kommenden Tage werden für weite Teile der USA extreme Wetterbedingungen mit sich bringen. Behörden raten dringend zur Vorsicht!
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