Während in anderen Ländern noch gerechnet, geprüft und abgestimmt wird, macht Italien einfach – und zwar schnell. Per Dekret senkt die Regierung von Giorgia Meloni die Spritpreise mal eben um satte 25 Cent pro Liter. Sofort. Für alle.
25 Cent. Nicht diskutiert, nicht geprüft, nicht „in Aussicht gestellt“ – einfach gemacht.
Verkehrsminister Matteo Salvini legt noch nach und kündigt an, Italiener würden schon in wenigen Stunden weniger fürs Tanken zahlen als Deutsche, Franzosen oder Spanier. Man könnte es auch so formulieren: Italien fährt vor – der Rest Europas steht noch an der Zapfsäule und wartet auf die nächste Arbeitsgruppe.
Staat greift ein – und nennt es einfach so
Neben der Steuersenkung gibt es auch noch Geld für Speditionen, damit nicht gleich alles teurer wird. Und als Bonus einen „Antispekulationsmechanismus“ – was übersetzt bedeutet: Wenn Ölpreise sinken, sollen Tankstellen das bitte auch weitergeben. Revolutionär.
Die Regierung koppelt die Preise also ziemlich direkt an den Weltmarkt. Ein Ansatz, der in manchen Ländern vermutlich erst nach drei Gutachten, zwei Gipfeln und einer „ergebnisoffenen Prüfung“ überhaupt diskutiert würde.
Dekret statt Dauerdebatte
Der vielleicht größte Unterschied: In Italien kann die Regierung sowas einfach beschließen – und es gilt sofort. Kein monatelanges Ringen, kein politisches Feintuning bis zur Unkenntlichkeit.
Klar, das Parlament muss später noch zustimmen. Aber bis dahin zahlen die Leute erstmal weniger. Verrücktes Konzept.
Und Deutschland?
Während Italien also mal eben 25 Cent vom Literpreis streicht, stellt sich hierzulande eine ganz einfache Frage:
Was macht eigentlich Lars Klingbeil?
Plant man noch, rechnet man noch – oder wartet man, bis sich das Problem vielleicht von selbst erledigt?
In Deutschland wartet man bis alle Tore zu sind und die lichter aus gehen. Ist fürs eigene Volk und das interessiert unsere Regierung nicht. Hauptwache Ukraine, EU, usw.