Die militärische Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah weitet sich weiter aus. Israelische Luftangriffe haben nach Angaben des Militärs zwei Brücken über den Litani-Fluss zerstört – eine zentrale Verbindung zwischen dem Süden Libanons und dem Rest des Landes.
Zuvor hatte die Armee angekündigt, gezielt Übergänge ins Visier zu nehmen, die von der proiranischen Hisbollah für den Transport von Kämpfern und Waffen genutzt würden. Verteidigungsminister Israel Katz sprach von einem „direkten Schlag“ gegen die Nutzung staatlicher Infrastruktur für militante Zwecke.
Parallel dazu trafen israelische Angriffe auch mehrere Ziele in Beirut. Mindestens 12 Menschen wurden nach Angaben der libanesischen Behörden getötet, 27 weitere verletzt. Die Angriffe markieren eine deutliche Ausweitung der Kampfhandlungen – weg von den bisherigen Hochburgen der Hisbollah im Süden und in den Vororten hin ins Zentrum der Hauptstadt.
Seit Anfang März wurden laut libanesischem Gesundheitsministerium fast 1.000 Menschen getötet, darunter mehr als 100 Kinder. Über eine Million Menschen sind auf der Flucht.
Der Konflikt hatte sich ausgeweitet, nachdem die Hisbollah im Zuge des Iran-Kriegs Raketen auf Israel abgefeuert hatte. Israel reagierte zunächst mit Luftangriffen und entsandte später auch Bodentruppen in den Süden Libanons.
Der Litani-Fluss spielt dabei eine strategische Rolle: Laut UN-Resolution 1701 sollen sich bewaffnete Gruppen südlich des Flusses nicht aufhalten. Israel wirft der Hisbollah seit Jahren vor, diese Vorgabe zu missachten.
Für die Zivilbevölkerung verschärft sich die Lage zunehmend. Augenzeugen berichten von Angriffen ohne Vorwarnung und massiven Zerstörungen auch in Wohngebieten. In einigen Teilen Beiruts sprechen Bewohner bereits von Zuständen „wie in Gaza“.
Israel betont, gezielt gegen militärische Strukturen und Finanznetzwerke der Hisbollah vorzugehen. Doch immer wieder geraten auch Zivilisten in die Angriffe – zuletzt bei einem Luftschlag auf ein Fahrzeug nahe der Küstenpromenade, bei dem mehrere Menschen ums Leben kamen.
Die Zerstörung der Brücken dürfte nicht nur militärische Bewegungen erschweren, sondern auch die Versorgung der Bevölkerung weiter beeinträchtigen – und den Druck auf ein ohnehin stark belastetes Land weiter erhöhen.
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