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Insolvenz der Stadtwerke Laage: Versorgung gesichert, Zukunft unklar

qimono (CC0), Pixabay
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Die Stadtwerke Laage sind zahlungsunfähig – das Amtsgericht Rostock hat ein Insolvenzverfahren eröffnet. Für viele Kundinnen und Kunden kommt diese Nachricht überraschend und löst verständlicherweise Fragen und Sorgen aus: Was passiert mit Strom, Gas und Wasser?

Versorgung bleibt stabil

Die vorläufige Insolvenzverwalterin hat bereits klargestellt: Die Energieversorgung in Laage ist nicht gefährdet. Alle Anschlüsse bleiben in Betrieb, Verträge behalten ihre Gültigkeit, und auch die Abrechnung läuft vorerst normal weiter. Niemand muss also befürchten, plötzlich ohne Energieversorgung dazustehen.

Gründe für die Insolvenz

Die Stadtwerke Laage sind kein Einzelfall – viele kleinere Energieversorger kämpfen seit Jahren mit schwierigen Rahmenbedingungen. Die Ursachen liegen vor allem in:

  • gestiegenen Beschaffungspreisen für Strom und Gas,

  • anhaltendem Wettbewerbsdruck durch große Anbieter,

  • und finanziellen Belastungen durch die Energiekrise, die kleine Stadtwerke besonders hart getroffen hat.

Während große Konzerne solche Schwankungen leichter abfedern können, geraten kleinere Anbieter schneller in die Verlustzone.

Auswirkungen für die Kunden

Kurzfristig ändert sich für die Kunden wenig:

  • Strom, Gas und Wasser laufen weiter wie gewohnt.

  • Abschläge und Rechnungen sind wie bisher zu zahlen.

  • Verträge bleiben bestehen.

Langfristig ist die Lage jedoch unsicher. Mögliche Szenarien sind:

  • eine Sanierung der Stadtwerke, wenn ausreichend finanzielle Mittel gefunden werden,

  • ein Verkauf an einen anderen Energieversorger,

  • oder im ungünstigsten Fall die Auflösung des Unternehmens.

Nächste Schritte

Die Insolvenzverwalterin prüft derzeit die wirtschaftliche Gesamtsituation. Ziel ist es, den Betrieb möglichst stabil zu halten und eine Lösung zu finden, die Kunden und Mitarbeiter schützt. Parallel laufen Gespräche mit möglichen Investoren und Partnern.

Fazit: Für die Menschen in Laage gilt aktuell: keine Panik – die Energieversorgung ist sicher. Dennoch bleibt ein Restrisiko: Sollte es keinen tragfähigen Rettungsplan geben, könnten auf die Kunden in Zukunft Veränderungen bei Preisen oder Vertragsbedingungen zukommen.

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