Der militärische Konflikt zwischen Indien und Pakistan hat sich am Samstag weiter zugespitzt. Islamabad startete eine Gegenoffensive als Reaktion auf angebliche indische Angriffe auf pakistanische Militärstützpunkte. Indiens Armee erklärte, man habe die Angriffe „effektiv gekontert“.
Die Spannungen eskalierten nach einem Massaker an Touristen in Kaschmir im letzten Monat. Indien startete daraufhin die Operation Sindoor gegen mutmaßliche Terrorinfrastruktur in Pakistan und Pakistan-verwaltetem Kaschmir. Pakistan antwortete mit der Operation Banyan al-Marsous, bei der gezielt indische Militäranlagen getroffen worden seien.
Laut pakistanischen Angaben wurden bei indischen Angriffen elf Menschen getötet, darunter ein Kind, und 56 weitere verletzt. In Kaschmir zerstörte die Artillerie 235 Häuser und beschädigte zwei Krankenhäuser. Auf indischer Seite bestätigte die Regierung mindestens einen Toten durch pakistanische Angriffe.
Indien warf Pakistan vor, mit Drohnen und Raketen zivile Einrichtungen und eine Hindu-Tempelanlage im indisch verwalteten Kaschmir angegriffen zu haben. Pakistan hingegen beschuldigte Indien, die Luftwaffenbasis Noor Khan nahe Islamabad getroffen zu haben.
Der amerikanische Außenminister Marco Rubio bot beiden Ländern US-Vermittlung an. Auch die G7-Staaten und die EU fordern Zurückhaltung und eine sofortige Deeskalation. China zeigte sich besorgt und kündigte an, eine vermittelnde Rolle zu spielen.
Der Konflikt könnte weiter eskalieren, da beide Seiten Truppen in die Grenzregion verlagern. Trotz internationaler Appelle bleibt die Lage angespannt – ein schnelles Ende der Gewalt ist derzeit nicht in Sicht.
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