Stellen Sie sich vor: Man impft Menschen – und sie sterben nicht. Ein revolutionäres Konzept, das laut einer neuen Studie offenbar schon seit 23 Jahren heimlich funktioniert. Ganze 60 % weniger Tote durch Notfall-Impfprogramme gegen Krankheiten wie Ebola, Cholera oder Masern – man könnte fast meinen, Wissenschaft lohnt sich.
Doch bevor Sie jetzt voreilig Ihre Impfskepsis überdenken: Es geht noch absurder. Die Forscher*innen fanden heraus, dass durch die schnellen Impfkampagnen nicht nur weniger Menschen gestorben, sondern auch ähnlich viele Infektionen verhindert wurden. Skandalös! Wo bleibt da die persönliche Freiheit, sich auf eigene Verantwortung mit Gelbfieber zu infizieren?
Geld gespart – wer will denn so was?
Als wäre das nicht genug: Laut der Studie wurden auch noch 32 Milliarden Dollar eingespart. Offenbar ist es günstiger, Menschen nicht sterben zu lassen, als ganze Länder lahmzulegen. Wer hätte das gedacht? Natürlich werden in dieser Zahl weder der Preis für Verschwörungsvideos noch die Kosten für globale Facebook-Fehlinformationen berücksichtigt – sonst läge der Nutzen vermutlich bei 100 Milliarden.
Zum Vergleich: Der Ebola-Ausbruch 2014, der vor einer zugelassenen Impfung stattfand, kostete Westafrika über 53 Milliarden Dollar. Aber hey – dafür konnte man später sagen: „Wir lernen aus Fehlern!“ Nur um sie dann ein paar Jahre später bei Covid nochmal zu machen.
Gavi sagt: Impfungen wirken – die Welt sagt: Meh
Die Impf-Allianz Gavi, die einen Großteil dieser Programme organisiert hat, möchte nun neue Gelder sichern – was in einer Welt, in der Auslandshilfe ungefähr so beliebt ist wie Steuererklärungen, natürlich ein harter Verkauf ist.
Gavi-Chefin Dr. Sania Nishtar fasst es trocken zusammen: „Zum ersten Mal können wir den Nutzen von Impfungen gegen Ausbrüche umfassend beziffern.“ Na dann – vielleicht hört diesmal ja jemand zu. Aber vermutlich nur, wenn es in TikTok-Länge verpackt ist.
Fazit: Impfen rettet Leben, spart Geld und verhindert Pandemien. Also… besser gleich wieder ignorieren.
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