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Identitätsdiebstahl: BaFin ermittelt gegen Betreiber der Webseite diekapitalberater.de

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Die Finanzaufsicht BaFin stellt klar, dass die Betreiber der Website diekapitalberater.de keine erlaubnispflichtigen Bankgeschäfte und keine Finanzdienstleistungsgeschäfte wie beispielsweise Festgeldanlagen bei ausländischen Kreditinstituten anbieten dürfen.

Die Website wird angeblich betrieben von „Die Kapitalberater Navellier & Associates, Inc“ mit angeblichem Sitz in Hamburg und München. Durch die unrechtmäßige Verwendung des Firmennamens und der Anschrift der Navellier & Associates Inc., 1 East Liberty, Suite 504 Reno, Nevada 89501, USA, im Impressum der Website wird der Eindruck erweckt, es bestünde ein Zusammenhang mit der Navellier & Associates Inc.. Dies trifft nach aktuellem Erkenntnisstand der BaFin nicht zu. Es handelt sich um einen Identitätsdiebstahl.

In jüngster Zeit häufen sich die Meldungen von Betrugsversuchen, bei denen Verbraucherinnen und Verbraucher Geschäfte über Festgeldanlagen bei bekannten ausländischen Kreditinstituten angeboten werden. Zunächst sollen sie die zur Kontoeröffnung notwendigen Identifikationsunterlagen wie eine Kopie des Personalausweises an einen Vermittler senden. Dieser teilt dann der Verbraucherin oder dem Verbraucher die Nummer des angeblich für sie oder ihn eröffneten Kontos mit. Nach der Überweisung des Anlagebetrags stellt sich jedoch heraus, dass es sich bei dem angegebenen Konto nicht um das angeblich auftragsgemäß eröffnete Konto handelt und keine Kooperation zwischen dem Vermittler und dem kontoführenden Kreditinstitut besteht. Das Geld der Verbraucherinnen und Verbraucher ist dann verloren.

Wer Bankgeschäfte, Finanz- und Wertpapierdienstleistungen in Deutschland anbietet, benötigt dazu die Erlaubnis der BaFin. Einige Unternehmen bieten solche Dienstleistungen jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis an.

Die Information der BaFin basiert auf § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz.

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