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Horror im Handel: Wie Trumps Strafzölle das Halloween-Geschäft erschrecken

Designerhub1 (CC0), Pixabay
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Halloween steht vor der Tür – doch in diesem Jahr sorgt nicht etwa der „Zombie-Clown“ oder der „blutige Vampir“ für den größten Schock, sondern die Preisschilder in den Läden. Schuld daran: die drastisch erhöhten US-Strafzölle auf chinesische Importe.

Von Fake-Blut zu echtem Geldverlust

Rund 90 % aller Halloween-Artikel enthalten mindestens ein Teil aus dem Ausland, meist aus China. Latexmasken, Deko-Skelette oder aufblasbare Riesenspinnen – alles betroffen. Viele Händler mussten Produktionen stoppen oder Bestellungen kürzen, da die Preise durch Zölle von bis zu 30 % kaum mehr tragbar waren.

Das Ergebnis:

  • Kostüme kosten im Schnitt 5–10 Dollar mehr.

  • Großrequisiten wie animierte Clowns sind fast unbezahlbar geworden – ein Modell, das letztes Jahr noch 400 Dollar kostete, würde dieses Jahr auf 600 steigen.

  • Manche Produkte werden gar nicht mehr angeboten.

Rekord-Ausgaben – trotz Krise

Laut dem Branchenverband National Retail Federation gibt jeder Halloween-Fan in den USA dieses Jahr im Schnitt 114,45 Dollar aus – ein neuer Rekord. Für viele Familien ist das aber eine finanzielle Belastung. Manche Eltern kaufen die Kostümteile nun Stück für Stück, um die Kosten aufzuteilen.

Kleine Unternehmen unter Druck

Besonders hart trifft es kleine Hersteller und Importeure:

  • Sie haben weder die Größe noch die Mittel, ihre Produktion ins Inland zu verlagern.

  • In den USA fehlen vielerorts die Fabriken, Rohstoffe oder die steuerlichen Anreize, um günstig zu produzieren.

  • Einige Firmen mussten Mitarbeiter entlassen oder ganz schließen.

Politik versus Praxis

Die US-Regierung argumentiert, Zölle würden Arbeitsplätze schaffen und den „American Dream“ stärken. Unternehmer in der Halloween-Branche sehen es anders: Die Kosten bleiben bei ihnen hängen – und am Ende beim Kunden.

Fazit: Ein gruselig teurer Spaß

Halloween 2025 wird nicht nur wegen der Horror-Masken in Erinnerung bleiben, sondern auch wegen der Preise. Während Skelette, Hexenhüte und Kürbislichter weiterhin Regale füllen, spukt in vielen Kassen das Gespenst der Strafzölle.

🎃 Dieses Jahr heißt es: Horror an der Ladenkasse garantiert!

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