Startseite Allgemeines Heathrow lahmgelegt: Großbrand verursacht weltweites Flugchaos
Allgemeines

Heathrow lahmgelegt: Großbrand verursacht weltweites Flugchaos

geralt (CC0), Pixabay
Teilen

Der Londoner Flughafen Heathrow, einer der wichtigsten internationalen Drehkreuze, steht still. Ein Großbrand in einem nahegelegenen Umspannwerk führte zu einem massiven Stromausfall – mit katastrophalen Folgen für den Flugverkehr.

Mehr als 1.300 Flüge wurden gestrichen oder umgeleitet, bis zu 145.000 Passagiere sind betroffen. „Reisen Sie unter keinen Umständen zum Flughafen“, warnte die Flughafenleitung und verwies auf „signifikante Störungen“ in den kommenden Tagen.

Was ist passiert?

In den späten Abendstunden des Donnerstags brach ein Feuer in einem Umspannwerk in West-London aus, das Heathrow mit Strom versorgt. Die Folge: ein kompletter Blackout am Flughafen, der den Betrieb vollständig zum Erliegen brachte.

Die Feuerwehr kämpft mit einem Großaufgebot gegen die Flammen, während der britische Netzbetreiber National Grid „mit Hochdruck“ daran arbeitet, die Stromversorgung wiederherzustellen. Ein schnelles Ende des Chaos ist jedoch nicht in Sicht.

Weltweite Auswirkungen

Die Folgen des Heathrow-Ausfalls sind rund um den Globus spürbar. Flüge von New York, Singapur, Paris oder Perth wurden umgeleitet, gestrichen oder kehrten mitten über dem Atlantik um.

Ein Passagier auf einem Delta-Flug von den USA nach London berichtete: „Wir waren drei Stunden in der Luft, dann hieß es plötzlich: Wir fliegen zurück.“

Auch emotionale Reisepläne liegen in Trümmern: Ein Mann wollte seinen krebskranken Vater besuchen, eine Familie war auf dem Weg zu einer lang ersehnten Hochzeit – nun sind sie gestrandet.

„Plan B? Fehlanzeige!“

Luftfahrtexperten kritisieren scharf, dass Heathrow offenbar keine funktionierende Notstromversorgung hat. „Das ist einer der wichtigsten Flughäfen der Welt – wie kann es sein, dass ein Brand ihn komplett lahmlegt?“, fragte ein Analyst.

Mit der Wiederaufnahme des normalen Betriebs wird erst in den kommenden Tagen gerechnet – für Reisende bleibt nur eins: abwarten, umbuchen und hoffen.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

USA planen Rückzahlung der Trump-Zölle

Die US-Zollbehörde Customs and Border Protection (CBP) arbeitet an einem System, mit...

Allgemeines

Russell holt Pole in Melbourne – Mercedes dominiert Qualifying

Beim ersten Qualifying der neuen Formel-1-Ära hat Mercedes ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt....

Allgemeines

„Alles halb so wild?“ – Ein fiktives satirisches Gespräch mit dem Vertriebschef der TGI AG nach der BaFin-Warnung

Die Finanzaufsicht BaFin hat kürzlich vor Angeboten der TGI AG gewarnt. Für...

Allgemeines

Vor der BaFin Warnung

Damit die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) eine offizielle Warnmeldung veröffentlicht, müssen bestimmte...