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Harry Kane gewinnt den Ballon d’Or – und zwölf Wettprofis hatten offenbar schon vorher die Glaskugel poliert!

Alexas_Fotos (CC0), Pixabay
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Da gewinnt unser Harry Kane endlich den Ballon d’Or, und statt über seine großartige Fußballkunst zu reden, beschäftigt sich die halbe Welt plötzlich mit zwölf geheimnisvollen Wettkonten. Haben da ein paar Leute einfach unglaubliches Glück gehabt, oder war die goldene Kugel schon vor der Preisverleihung aus dem Sack?

Man muss sich das einmal vorstellen: Millionen Fußballfans diskutieren wochenlang darüber, wer den begehrtesten individuellen Preis des Weltfußballs bekommt. Harry Kane? Kylian Mbappé? Lamine Yamal?

Und dann sitzen irgendwo zwölf mutmaßliche Fußballorakel vor ihren Bildschirmen und tippen nicht nur auf unseren Harry als Sieger, sondern gleich auf die komplette Top 5 in exakt der richtigen Reihenfolge!

Kane vor Mbappé, Yamal, Rodri und Messi. Volltreffer!

Also entweder haben diese Herrschaften mehr Fußballverstand als sämtliche Experten von Sky, Kicker und Co. zusammen – oder jemand hat ihnen beim Blick in die Zukunft ein wenig geholfen.

264.000 Dollar Einsatz – für ein bisschen Bauchgefühl?

Besonders bemerkenswert: Mehr als 264.000 Dollar sollen über die auffälligen Konten eingesetzt worden sein. Die Gewinne lagen Berichten zufolge bei fast 200.000 Dollar.

Sieben dieser zwölf Konten sollen ausschließlich auf dieses Ereignis gewettet haben. Manche waren gerade erst eröffnet worden, bevor die ersten Einsätze erfolgten.

Das muss man erst einmal schaffen!

Andere Menschen vergessen nach drei Minuten ihr neues Passwort. Diese Glückspilze eröffnen ein Wettkonto und wissen offenbar sofort, wie die fünf besten Fußballer der Welt sortiert sein werden.

Jetzt ermittelt sogar die Polizei

Der Veranstalter des Ballon d’Or untersucht die auffälligen Vorgänge. Auch die Polizei soll eingeschaltet worden sein.

Im Raum steht der Verdacht, dass vertrauliche Informationen vorzeitig bekannt geworden sein könnten.

Bewiesen ist bislang allerdings nichts. Vielleicht waren es tatsächlich nur außergewöhnlich treffsichere Wetten.

Und unser Harry?

Der dürfte sich über diesen Wirbel vermutlich genauso wundern wie wir Bayern-Fans.

Erst holt er den Ballon d’Or, dann verschießt er gegen Dortmund einen Elfmeter, und jetzt wird seine Auszeichnung auch noch zum Gegenstand einer Wettgeschichte.

Harry, eines ist jedenfalls sicher: Für die dubiosen Wetten kannst du nichts, solange nichts anderes belegt ist.

Mein Vorschlag: Sollte sich tatsächlich herausstellen, dass jemand das Ergebnis vorher kannte, dann engagieren wir diese Experten sofort als Bayern-Scouts!

Wer die komplette Ballon-d’Or-Rangliste voraussagen kann, müsste doch eigentlich auch wissen, wann Bayern endlich wieder die Champions League gewinnt.

Und vielleicht könnten sie uns bei der Gelegenheit verraten, wie man gegen Dortmund eine 2:1-Führung über die 89. Minute hinaus rettet.

Mia san mia – und manche san offenbar Hellseher!

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