Mit der Insolvenz der Life Forestry Switzerland AG im November 2025 stehen Tausende Anleger vor einer ungewissen Zukunft. Viele fürchten um ihr eingesetztes Kapital – oft handelt es sich um erhebliche Summen. Aus diesem Grund wurde nun die Interessengemeinschaft Life Forestry ins Leben gerufen, zu finden unter:
👉 ig-lfs.verbraucherschutzforum.berlin
Unser Ziel ist klar: Wir wollen gemeinsam verhindern, dass Anleger einen Totalverlust erleiden.
Fokus: Vermögenssicherung statt Vergangenheitsaufarbeitung
Was wir derzeit nicht tun möchten, ist „Nachkarten“. Uns geht es nicht darum, Schuldige zu suchen oder den Ablauf der letzten Jahre juristisch aufzuarbeiten – zumindest noch nicht. Vielmehr stehen aktuell folgende Fragen im Vordergrund:
- Gibt es noch verwertbares Vermögen im Ausland?
- Kann dieses Vermögen gesichert werden, bevor es verloren geht?
- Wie lassen sich Rückflüsse für Anleger ermöglichen?
In enger Abstimmung mit den uns beratenden Rechtsanwälten sehen wir derzeit keinen Sinn in Klagen gegen Einzelpersonen oder Institutionen. Was aktuell zählt, ist Handeln statt Streiten – und zwar international, mit Fokus auf mögliche Werte in der Schweiz, Costa Rica, Ecuador und anderen Ländern.
Unsere Grundsätze: Transparenz, Effizienz und Solidarität
Unsere Arbeit erfolgt ehrenamtlich und kostenfrei. Wir organisieren, informieren und koordinieren – aber: Die notwendigen Maßnahmen im Ausland, z. B. durch Anwälte, Gutachter oder Ermittlungsdienste, verursachen Kosten. Diese können wir als Redaktion nicht tragen.
Daher bitten wir jedes Mitglied der Interessengemeinschaft um eine einmalige Kostenbeteiligung in Höhe von 100 Euro. Damit finanzieren wir eine „Kriegskasse“, aus der z. B. bezahlt werden:
- beauftragte Dienstleister in Südamerika und der Schweiz,
- Recherchen vor Ort,
- juristische Einschätzungen,
- Übersetzungs- und Dokumentationsleistungen.
Mit der gebündelten Kraft vieler Mitglieder können wir damit Maßnahmen umsetzen, die für Einzelpersonen finanziell und organisatorisch kaum möglich wären.
Teakholz: Erste Hinweise auf verwertbare Bestände
Nach den Informationen, die uns inzwischen vorliegen, besteht die Möglichkeit, einen Teil der Teak-Bestände tatsächlich zu verwerten. Das ist ermutigend – aber es braucht eine kritische und strukturierte Begleitung dieses Prozesses. Deshalb setzen wir auf unabhängige Prüfer und Dienstleister, die im Auftrag der IG agieren und die Interessen der Anleger im Blick behalten.
Unser Ziel ist es, dass jeder verwertbare Baum am Ende zur Schadensminderung beiträgt – nicht nur auf dem Papier, sondern durch konkrete Rückflüsse.
Bereits wertvolle Erkenntnisse gesammelt
Durch intensive Vorarbeit liegen uns inzwischen zahlreiche wichtige Hinweise und Informationen vor, die unsere Position gegenüber Behörden und Beteiligten stärken – sowohl in der Schweiz als auch in den betroffenen Ländern Südamerikas. Diese Erkenntnisse bilden eine solide Grundlage, um fundiert und ernstgenommen auftreten zu können.
Jetzt mitmachen – gemeinsam stark sein
Wenn Sie als Anleger betroffen sind, laden wir Sie herzlich ein, sich auf
👉 ig-lfs.verbraucherschutzforum.berlin
über unsere Arbeit zu informieren und sich anzuschließen.
Mit nur 100 Euro Beitrag leisten Sie einen wichtigen Anteil an einer koordinierten Aktion, die darauf abzielt, möglichst viel des eingesetzten Kapitals zu sichern. Jeder Euro fließt in die Arbeit der IG und wird dokumentiert – nicht verwendete Mittel werden am Ende anteilig zurückerstattet.
Ihre Fragen beantworten wir selbstverständlich gerne. Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an – gemeinsam sind wir stärker.
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