Mit einer groß angelegten Razzia ist die Polizei in Hessen entschlossen gegen Kinderpornografie und sexuellen Missbrauch vorgegangen. Wie das Landeskriminalamt (LKA) nun mitteilte, durchsuchten Ermittler in der vergangenen Woche insgesamt 85 Wohnungen in verschiedenen Städten und Gemeinden des Bundeslandes.
Im Zentrum der Ermittlungen stehen 79 Verdächtige im Alter von 14 bis 78 Jahren. Ihnen wird in den meisten Fällen die Herstellung, der Besitz sowie die Verbreitung von kinderpornografischem Material vorgeworfen. In zwölf besonders schweren Fällen geht es zudem um den Verdacht des sexuellen Missbrauchs von Kindern.
Die Razzia ist Teil einer landesweiten Strategie zur Bekämpfung von sexualisierter Gewalt gegen Minderjährige und dem Austausch illegaler Inhalte im Internet. Die Ermittler stellten zahlreiche Beweismittel sicher, darunter Datenträger, Mobiltelefone und Computer, die nun ausgewertet werden. Die Behörden betonten, dass der Kampf gegen derartige Verbrechen oberste Priorität habe und weitere Maßnahmen folgen könnten.
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