Auf den ersten Blick klingt das Angebot verlockend:
Kostenlose Produkttests, Gratis-Proben, bekannte Marken, Produkte behalten, vielleicht sogar noch eine Aufwandsentschädigung von bis zu 25 Euro.
Doch wer genauer hinschaut, sollte sehr vorsichtig werden. Denn hinter dem vermeintlich harmlosen „Produkttester“-Versprechen könnte sich am Ende ein böses Erwachen verbergen – und zwar in Form eines kostenpflichtigen Zeitschriften-Abos.
Warum wir zu dieser Einschätzung kommen?
Ganz einfach: Im Kleingedruckten ist plötzlich nicht mehr nur von Produktproben die Rede, sondern von einer „Gratis-Leseprobe“.
Dort heißt es wörtlich, dass die Aktion „Leseprobe“ von einem Sponsor unterstützt werde und jede Teilnehmerin bzw. jeder Teilnehmer eine persönliche Gratis-Leseprobe für 6 Wochen kostenlos erhalten könne. Klingt zunächst harmlos. Der entscheidende Satz folgt aber erst danach:
Diese Gratis-Leseprobe verlängert sich automatisch in ein Jahresabo zum regulären Preis, wenn nicht rechtzeitig gekündigt oder widerrufen wird.
Und genau hier wird es problematisch.
Denn die Seite wirbt groß und auffällig mit Produkttests, Testprodukten, Markenartikeln und Produktproben. Der Nutzer soll glauben, er registriere sich für kostenlose Produkttests. Im entscheidenden rechtlichen Hinweis taucht dann aber plötzlich ein Abo-Modell auf – und zwar nicht für Produkte, sondern für eine Leseprobe, also mutmaßlich ein Zeitschriften- oder Magazinangebot.
Das wirft aus Verbrauchersicht eine ganz zentrale Frage auf:
Meldet man sich hier wirklich als Produkttester an – oder wird man am Ende in ein Abo-Modell hineingezogen?
Natürlich kann es sein, dass es sich formal um eine zusätzliche Aktion handelt. Aber wenn eine Website mit kostenlosen Produkttests wirbt und im Kleingedruckten ein automatisch verlängerndes Abo auftaucht, dann ist höchste Vorsicht geboten.
Besonders kritisch ist:
- Die Hauptwerbung spricht von kostenlosen Produktproben
- Die rechtlich relevante Passage spricht plötzlich von „Leseprobe“
- Es gibt eine automatische Verlängerung in ein kostenpflichtiges Jahresabo
- Wer nicht rechtzeitig kündigt, könnte zahlen müssen
- Viele Nutzer überlesen genau solche Klauseln
Das riecht zumindest nach einem klassischen Fall von:
Vorne locken die Gratis-Produkte – hinten lauert das Abo.
Unser klarer Eindruck:
Wer sich hier anmeldet, sollte nicht blind auf das Werbeversprechen vertrauen, sondern vorher ganz genau prüfen:
- Was genau wird eigentlich abgeschlossen?
- Gibt es irgendwo einen versteckten Abo-Hinweis?
- Ist die „Leseprobe“ automatisch Bestandteil der Anmeldung?
- Wann beginnt die Frist?
- Wie und wo muss gekündigt werden?
- Welche Kosten entstehen nach Ablauf der Gratisphase?
Denn wenn solche Informationen nicht auf den ersten Blick eindeutig und transparent erkennbar sind, ist das aus Verbrauchersicht mindestens irreführend – und potenziell sehr teuer.
Unser Fazit:
Finger weg – zumindest solange nicht glasklar ist, was hier tatsächlich abgeschlossen wird.
Wer nur kostenlose Produktproben erwartet, könnte am Ende mit einem Zeitschriften-Abo überrascht werden. Und genau deshalb gilt hier:
Nicht vom Gratis-Versprechen blenden lassen – erst das Kleingedruckte lesen, dann entscheiden.
Kurzfassung als unser
knackiger Kommentar
Ganz ehrlich: Hier sollte man besser kein Mitglied werden.
Denn was nach kostenlosen Produkttests klingt, könnte am Ende in einem Zeitschriften-Abo enden. Warum? Weil im Kleingedruckten plötzlich nicht mehr nur von Produktproben, sondern von einer „Gratis-Leseprobe“ die Rede ist, die sich automatisch in ein kostenpflichtiges Jahresabo verlängert, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird.
Unser Eindruck ist deshalb eindeutig: Vorne wird mit Gratis-Produkten geworben – hinten könnte ein Abo lauern.
Unsere klare Meinung: Finger weg


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