Ein neues Investment-Highlight macht gerade im Internet die Runde:
👉 50 g Gold für nur 2.000 € statt rund 7.000 €!
Klingt erstmal wie der Traum jedes Sparfuchses.
So ungefähr wie:
- Rolex zum Preis einer Casio ⌚
- Villa am See für eine Monatsmiete 🏡
- oder Business-Class-Flüge für den Preis eines Deutschlandtickets ✈️
Der einzige kleine, winzige, kaum erwähnenswerte Haken:
👉 Du zahlst sofort.
👉 Dein Gold bekommst du erst in drei Jahren.
Bis dahin läuft das Modell ungefähr so:
💰 Jeden Monat gibt es angeblich 2 % Geld zurück.
📦 Das Gold liegt irgendwo in „sicheren Depots“.
🗺️ Wo genau? Naja … irgendwo auf der Welt.
🤞 Und alle hoffen einfach, dass es auch wirklich existiert.
Beworben wird das Ganze sogar prominent:
Comedian Oliver Pocher hält in einem Werbeclip einen Goldbarren in die Kamera und fragt erstaunt, warum das Gold plötzlich so günstig ist. Die Antwort: angeblich durch ein besonderes Rabattmodell.
Klingt für viele im Netz wie das Black-Friday-Angebot der Edelmetallwelt.
Finanzexperten reagieren allerdings weniger begeistert.
Ihre Kurzfassung:
„Wenn jemand bei einem weltweit gehandelten Rohstoff plötzlich über 70 % Rabatt verspricht, sollte man weniger an ein Schnäppchen denken – und mehr an eine Sirene.“ 🚨
Denn Gold hat eine unangenehme Eigenschaft:
Es wirft keine Zinsen ab, produziert keine Gewinne und verursacht sogar Lagerkosten.
Mit anderen Worten:
Wenn jemand dir Gold verkauft, das
- massiv billiger ist
- monatlich Geld ausschüttet
- und erst Jahre später geliefert wird
… dann klingt das weniger nach Investment und mehr nach Matheunterricht mit sehr viel Fantasie.
Die Moral der Geschichte:
Wenn dir jemand Gold zum Preis von Döner-Menüs verkauft,
dann solltest du dich vielleicht nicht fragen:
„Wie machen die das?“
sondern eher:
👉 „Warum macht das sonst keiner auf der Welt?“ 😅
Achja, das Handelsblatt berichtet aktuell über das Unternehmen TGI AG
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