In einer heldenhaften Rettungsaktion wurden knapp einen Tag nach einem schweren Seilbahnunglück in einer türkischen Küstenstadt die letzten von insgesamt 184 eingeschlossenen Personen sicher geborgen. Die 29 Passagiere, die in mehreren Gondeln ausharren mussten, wurden am Nachmittag von den Rettungskräften aus ihrer misslichen Lage befreit. Einige der Eingeschlossenen mussten dabei in spezielle Körbe umsteigen, die von Hubschraubern herabgelassen wurden, um sie aus den schwebenden Kabinen zu retten.
Das Unglück ereignete sich gestern Abend, als ein Mast der Seilbahn umstürzte, was dazu führte, dass eine der 36 Gondeln gegen den Mast prallte und in das darunterliegende felsige Gelände stürzte. Dieser tragische Zwischenfall kostete eine Person das Leben und hinterließ zehn weitere mit Verletzungen, die laut dem Gesundheitsministerium glücklicherweise nicht lebensbedrohlich sind. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete ausführlich über den Vorfall, der nun Fragen zur Sicherheit solcher Anlagen in der Region aufwirft.
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