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Nach längerem Hin und Her scheint die Übernahme der Kurznachrichtenplattform Twitter erst einmal Geschichte zu sein. Tech-Milliardär Elon Musk erklärte am Freitag seine Vereinbarung zum Kauf für aufgelöst. Twitter aber will sich wehren.

Der Kurznachrichtendienst habe mehrere Punkte der Übernahmevereinbarung gebrochen, erklärte Musk am späten Freitagabend. Er verwies auf den seit Wochen anhaltenden Streit darüber, wie groß der Anteil gefälschter Nutzerkonten sei: Es gebe „Grund zu der Annahme, dass die tatsächliche Zahl der gefälschten oder Spam-Accounts auf der Twitter-Plattform höher ist als die Zahl von weniger als fünf Prozent“, die der Dienst angegeben hatte.

Das geht aus einer veröffentlichten Mitteilung bei der US-Börsenaufsicht SEC hervor. Die Aktie von Twitter fiel angesichts der Mitteilung im nachbörslichen Handel um 7,5 Prozent auf 34,05 Dollar.

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