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Gefährlicher Sturm fegt über die USA – Millionen Menschen von Unwetter bedroht

ELG21 (CC0), Pixabay
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Ein schweres Unwetter hat am Wochenende große Teile der Vereinigten Staaten erfasst und bedroht nach Prognosen von Meteorologen bis Mitte kommender Woche über 180 Millionen Menschen. Mehr als zwei Dutzend Bundesstaaten sind von gefährlichen Wetterbedingungen betroffen – mit der Gefahr von schweren Gewittern, großem Hagel, Sturmböen, Überflutungen und Tornados.

Die Unwettergefahr begann in der Nacht zu Samstag im Süden der USA und betrifft unter anderem Städte wie Dallas, Oklahoma City, Tulsa, Topeka, Wichita, Kansas City, Springfield und Des Moines. Für Sonntag prognostiziert der Wetterdienst AccuWeather eine weitere Verlagerung der Unwetterzone in Richtung Osten, in das mittlere Mississippi-Tal sowie in Teile des Ohio- und Tennessee-Tals.

„Wir rechnen am Sonntag mit einem Dutzend bis zwei Dutzend Tornados“, erklärte AccuWeather-Chefmeteorologe Bernie Rayno.

Winterwetter im Norden

Während der Süden unter schweren Gewittern leidet, bringt ein Wintersturm den nördlichen Bundesstaaten Eis, Schnee und Schneeregen. Winterwetterwarnungen wurden für Bundesstaaten von den Northern Plains über die Großen Seen bis nach Neuengland ausgesprochen – darunter Maine, New Hampshire, Vermont, Massachusetts und Teile des Bundesstaates New York. Die Wetterdienste warnen vor Eisbildung, die zu Stromausfällen und Baumschäden führen kann. In Regionen wie Nord-Nebraska, Süd-Süd-Dakota, Zentral-Minnesota und dem Norden Wisconsins werden bis zu 20 Zentimeter Neuschnee erwartet.

Waldbrandgefahr im Südwesten

Gleichzeitig stehen mehr als vier Millionen Menschen in New Mexico sowie Teilen von Texas, Oklahoma und Colorado unter sogenannten „Red Flag“-Warnungen – eine akute Warnung vor Waldbrandgefahr. Die Kombination aus stürmischen Winden, hoher Temperatur und trockener Luft begünstigt die Ausbreitung von Feuern. Die Wetterdienste rufen dazu auf, jegliches offenes Feuer zu vermeiden und keine brennenden Zigaretten achtlos zu entsorgen.

In den letzten zehn Tagen haben Brände in den Carolinas zu Evakuierungen und Zerstörungen von Häusern geführt. Besonders betroffen ist das Table Rock Fire in South Carolina, das mittlerweile auch auf North Carolina übergegriffen hat. Auch in mehreren Countys in North Carolina, darunter Polk, Swain und Haywood, kämpfen Einsatzkräfte gegen großflächige Brände. Teile des Pisgah National Forest wurden geschlossen.

Fazit: Die Vereinigten Staaten stehen vor einer Wetterlage mit extremen Gegensätzen: Während der Süden mit Tornadogefahr kämpft, versinkt der Norden im Winterwetter und der Südwesten droht in Flammen aufzugehen. Die Lage bleibt angespannt.

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