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FelixMittermeier (CC0), Pixabay
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Achtung, Spieleentwickler! John Riccitello, der CEO von Unity, der euch bereits als „verdammte Idioten“ betitelt hat, hat eine neue Idee. Und die könnte euren Geldbeutel sprengen. Unity, der einstige Robin Hood der Indie-Szene, plant einen radikalen Umbau seines Monetarisierungsmodells. Statt einfach nur für die Nutzung der Engine zu zahlen, sollen Entwickler jetzt auch pro Installation ihres Spiels zur Kasse gebeten werden. Kurzum: Es ist, als würde man einem Straßenmusiker Geld dafür abverlangen, dass jemand seiner Musik lauscht.

Für große Studios, ein Klacks. Für Indie-Entwickler? Ein Todesstoß. Manche rechnen vor, dass sie praktisch ihre Einnahmen an Unity weiterreichen müssen. Das Chaos ist perfekt, da niemand so recht weiß, was als eine „Installation“ zählt. Ist es ein Gerät? Zwei? Was ist mit Abo-Diensten?

Das Resultat: Entwickler laufen Sturm und überlegen den Wechsel zu anderen Engines wie Unreal oder Godot. Das Vertrauen ist zerstört. Unity ist nicht mehr der Robin Hood der Entwicklerszene, sondern eher der Sheriff von Nottingham: nimmt von den Armen und… behält es.

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