Berlin im Dunkeln, Berlin im Kalten – und Kai Wegner im Tennisdress. Während Zehntausende Berliner am Samstagabend versuchten, ihre Tiefkühlpizzen auf Teelichtern zu backen, servierte Berlins Regierender Bürgermeister lieber auf rotem Sand.
Das politische Match des Jahres
Berlin hatte kein Strom, aber dafür eine Schlagzeile. Und was für eine:
„Wegner spielt Tennis während Stromausfall.“
Ein Satz, der klingt wie ein schlechter Scherz, stammt aber nicht von der „Heute-Show“, sondern vom real existierenden Politikbetrieb im Jahr 2026.
Und wie reagierte Wegner? Erst mal gar nicht. Dann mit Ausreden. Dann mit „Ich war telefonisch erreichbar!“
Später dann mit einer Art politischer Vorhand:
„Ich habe mich in meinem Büro eingeschlossen – mit dem Telefon.“
Man fragt sich: War das Büro auf dem Tennisplatz? War das Telefon an einem Schläger festgebunden?
Politische Kommunikation wie aus der Hobbyliga
Wegner hat den klassischen Anfängerfehler gemacht: Er dachte, es fällt nicht auf, wenn man die Krise überspielt – im wahrsten Sinne.
Dabei hätte er sich einfach an die Großen der Vergangenheit erinnern können:
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Helmut Schmidt ruderte 1962 bei der Flut in Gummistiefeln durchs Hamburger Krisengebiet.
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Gerhard Schröder stand 2002 in Gummistiefeln im Elbwasser – es wurde später „die Flutwahl“ genannt.
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Kai Wegner dagegen glänzte in Tennissocken.
„Ich war erreichbar!“ – Die neue Ausrede des Jahrzehnts
Wegner verteidigte sich sinngemäß mit:
„Ich habe nicht gespielt, ich war im Einsatz – nur halt mit Vorhand.“
Er habe „nicht die Füße hochgelegt“, sondern „koordiniert“.
Koordiniert was?
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Die Ballwechsel?
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Die Lichtverhältnisse in der Halle?
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Oder das politische Ende seiner Amtszeit?
Der Hauptstadtbürger denkt sich: „Na toll!“
Während sich Berlin durch Kälte, Dunkelheit und Funklöcher tastete, war die Stadt auf Krisenmanagement angewiesen – und bekam stattdessen ein Match-Tiebreak in politischer Ignoranz.
Und jetzt? Jetzt murmelt man in Berlin hinter vorgehaltener Hand das Wort, das in der Politik meistens das letzte ist: „Rücktritt.“
Berliner Prognose: Wechselhaft mit Aussicht auf Neuwahl
Ob Wegner nun stolpert, aufgibt oder „freiwillig geht, um den Weg freizumachen“ – die Wahrscheinlichkeit, dass Berlin bald einen neuen Regierenden hat, liegt höher als die Temperatur in Friedrichshain am Samstagabend.
Und wer kommt dann?
Berlin ist immer für eine Überraschung gut. Vielleicht:
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eine Bezirksbürgermeisterin mit Kerzenkompetenz,
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ein Ex-Pirat mit Notstromgenerator,
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oder Berlins erste KI-gesteuerte Verwaltungseinheit mit Solarpanel-Hut.
Eins steht fest: Die Berliner hätten selbst den Notaus-Schalter für Kai Wegner gefunden – wenn nur das Licht an gewesen wäre.
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