Startseite Allgemeines Für viele Dinge gibt es eine Registrierungspflicht – warum nicht für Finanzproduktanbieter? Wir sagen, führt diese Registrierungspflicht bitte ein!
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Für viele Dinge gibt es eine Registrierungspflicht – warum nicht für Finanzproduktanbieter? Wir sagen, führt diese Registrierungspflicht bitte ein!

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Kontrolle kann so einfach sein, wenn man von Gesetzgeberseite nur wollen würde! Heute hinkt die BaFin so mancher Gefahr auf dem Markt der Finanzprodukte hinterher. Würde es eine allgemeine Registrierungspflicht für alle Finanzangebote geben, dann wüsste die BaFin sehr frühzeitig, wohin der Trend bei Finanzmarktangeboten geht, würde dann möglicherweise vom Gejagten zum Jäger. Was meinen wir mit Registrierungspflicht? Ganz einfach jedes Finanzprodukt, was in Deutschland angeboten wird, muss der BaFin gemeldet werden, vor allem Produkte, die nicht von anderen Gesetzen her als erlaubnispflichtig gelten. Jeder Antrag auf Registrierung kostet eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 500 Euro. Jede Registrierung wird dann in ein öffentliches Register aufgenommen, am besten über die BaFin Seite. Die BaFin übernimmt hier nur den Verwaltungsakt als solches, übernimmt keine inhaltlichen Prüfungen bzw. stellt dazu keine Genehmigungen aus. Jeder Kunde hat dann die Möglichkeit nachzuschauen, ob das Unternehmen sein Produkt überhaupt hat registrieren lassen. Für den Verkauf nicht registrierter Produkte haftet der Vermittler dann vollumfänglich persönlich. Was wollen wir damit erreichen? Ganz einfach, der Markt würde transparenter. Eine BaFin könnte ganz schnell erkennen, wohin sich ein neuer Trend entwickelt (von den Assets her) und könnte dann viel schneller reagieren, wenn sie dort eine Gefahr für die Anleger sieht. Allein das Wissen darum, dass das Produkt der BaFin gemeldet werden muss, wird sicherlich den einen oder anderen Scharlatan davon abhalten, mit seinem Produkt auf den Markt zu gehen. Auch die Verantwortung der Vermittler wird größer, verkaufen die ein Produkt eines Anbieters, der sich nicht hat registrieren lassen, dann haftet der mit seinem gesamten persönlichen Vermögen, wenn das Investment schiefgehen sollte. Wir haben diesen Vorschlag an die zuständigen Ministerien in Berlin übermittelt. Erste Reaktionen zeigen uns, dass man dem Vorschlag nicht ablehnend gegenüber steht.

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