Am 16. Dezember 2025 setzte sich die Serie zahlreicher Insolvenzeröffnungen an deutschen Amtsgerichten unvermindert fort. Die an diesem Tag bekannt gemachten Verfahren zeichnen ein eindrucksvolles Bild der weiterhin angespannten wirtschaftlichen Lage quer durch nahezu alle Branchen, Regionen und Unternehmensgrößen.
Am Amtsgericht Stuttgart wurde unter dem Aktenzeichen 12 IN 1338/25 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der A & H Gastro GmbH eröffnet. Parallel dazu meldete das Amtsgericht Heilbronn unter dem Aktenzeichen 40 IN 1410/25 die Insolvenz der STO Streicher GmbH & Co. KG aus Besigheim, während in Fulda unter dem Aktenzeichen 92 IN 141/25 die Technolit GmbH betroffen war. Diese Fälle verdeutlichen die zunehmenden Belastungen im Dienstleistungs-, Bau- und Handelssektor Süddeutschlands.
In Bayern verzeichneten mehrere Gerichte weitere Verfahren. Das Amtsgericht München eröffnete unter dem Aktenzeichen 1513 IN 11296/24 das Verfahren über die CVASSO GmbH sowie unter dem Aktenzeichen 1501 IN 3699/25 jenes der Zuntzz GmbH. In Ingolstadt wurden gleich zwei Verfahren gegen die Equibase Reitbodensysteme GmbH unter den Aktenzeichen IN 550/25 und IN 587/25 geführt, was auf eine tiefgreifende wirtschaftliche Schieflage des Unternehmens hinweist. Ergänzt wurde dies durch die Doricity Energy GmbH & Co. KG in Rödelsee, deren Insolvenz unter dem Aktenzeichen IN 484/25 beim Amtsgericht Würzburg eröffnet wurde.
Auch Nordrhein-Westfalen war stark vertreten. In Dortmund traf es unter dem Aktenzeichen 252 IN 105/25 die Brüse GmbH, während in Duisburg unter dem Aktenzeichen 620 IN 2446/25 die S & P Sicherheitsdienst VIP serv. GmbH Insolvenz anmeldete. Düsseldorf meldete mit dem Aktenzeichen 503 IN 254/25 das Verfahren der SLM Generalplanungsgesellschaft mbH. In Köln und dem umliegenden Rheinland wirkten sich die wirtschaftlichen Schwierigkeiten ebenso deutlich aus, etwa durch die Insolvenzen der Lakos L GmbH in Koblenz mit dem Aktenzeichen 21 IN 241/25 sowie der OPS Office-Partner-Systems GmbH unter dem Aktenzeichen 21 IN 197/25.
In Ostdeutschland setzte sich der Trend ebenfalls fort. Das Amtsgericht Leipzig eröffnete unter dem Aktenzeichen 402 IN 2481/25 das Verfahren über die AKOV Elektrotechnik GmbH. In Chemnitz wurden gleich mehrere Unternehmen erfasst, darunter die Just Fashion GmbH unter dem Aktenzeichen 303 IN 2373/25 sowie die MaxiMal GmbH mit dem Aktenzeichen 419 IN 1717/25. In Magdeburg wurde unter dem Aktenzeichen 340 IN 542/25 das Insolvenzverfahren über die Fahrrad Magdeburg Büchner GmbH bekannt gemacht.
Norddeutschland zeigte sich ebenfalls stark betroffen. In Hamburg wurden unter anderem die Peckwater Brands DE BidCo UG haftungsbeschränkt mit dem Aktenzeichen 67g IN 396/25 sowie die Peckwater Ingredients UG haftungsbeschränkt unter dem Aktenzeichen 67g IN 397/25 insolvent. Das Amtsgericht Lüneburg eröffnete unter dem Aktenzeichen 47 IN 63/25 das Verfahren der Wind Umwelttechnik GmbH & Co. KG, während in Pinneberg unter dem Aktenzeichen 71 IN 297/25 der Malereibetrieb Sievers GmbH folgte.
In Rheinland-Pfalz meldeten die Amtsgerichte Mainz, Trier und Wetzlar weitere Verfahren. So wurde unter dem Aktenzeichen 280 IN 243/25 die Blitz Gartec GmbH in Budenheim insolvent, während in Trier die Kleine Fluchten Trier Outdoor & Trekking GmbH unter dem Aktenzeichen 23 IN 174/25 betroffen war. In Wetzlar eröffnete das Gericht unter dem Aktenzeichen 3 IN 68/25 das Insolvenzverfahren über die TREND FASHION OUTLET GmbH.
Abgerundet wurde das Insolvenzgeschehen des Tages durch weitere Verfahren wie die Noratis AG in Eschborn unter dem Aktenzeichen 810 IN 1900/25 N-33- am Amtsgericht Frankfurt am Main, die Physikum GmbH in Konstanz mit dem Aktenzeichen K 42 IN 538/25 sowie die Wert-Investition Seniorenhaus Zell GmbH in Sarstedt unter dem Aktenzeichen 55 IN 84/25.
Insgesamt verdeutlicht der 16. Dezember 2025 erneut die Breite und Tiefe der wirtschaftlichen Herausforderungen, mit denen Unternehmen in Deutschland konfrontiert sind. Die Vielzahl paralleler Verfahren quer durch Branchen und Regionen lässt erkennen, dass sich die Insolvenzdynamik zum Jahresende weiter beschleunigt und eine nachhaltige Entspannung bislang nicht in Sicht ist.
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