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Ford meldet bestes Verkaufsjahr seit 2019 – dank Pick-ups, Hybriden und Modellvielfalt

oskaline (CC0), Pixabay
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Ford hat im Jahr 2025 sein bestes Verkaufsergebnis in den USA seit 2019 erzielt. Das Unternehmen verkaufte insgesamt 2,2 Millionen Fahrzeuge, ein Zuwachs von 6 % im Vergleich zum Vorjahr. Besonders gefragt waren Pick-up-Modelle, Hybride und günstige Einstiegsvarianten.

Im vierten Quartal allein setzte Ford 545.216 Fahrzeuge ab, ein Plus von 2,7 %. Der Marktanteil in den USA stieg leicht auf 13 %.

Breites Angebot als Erfolgsrezept

„Unser Wachstum war möglich, weil wir den Kundinnen und Kunden echte Auswahl bieten: Vom günstigen Einstieg bis zum Luxus-SUV, von Benzin über Hybrid bis Elektro“, erklärte ein Ford-Manager.

Besonders erfolgreich waren Hybride, deren Verkäufe um 22 % auf 228.072 Fahrzeuge anstiegen. Der klassische Benziner mit Hybridunterstützung war gefragt – insbesondere beim F-150 Pick-up, der fast 85.000 Mal verkauft wurde. Elektrofahrzeuge dagegen verloren an Schwung: Nach dem Auslaufen staatlicher Steuervergünstigungen sanken die EV-Verkäufe um 14 % auf 84.113 Einheiten.

Beliebte Modelle: Maverick, Bronco und Explorer

  • Ford Maverick, der kompakte Pick-up, war mit einem Einstiegspreis von rund 28.000 Dollar besonders beliebt. Die Verkäufe stiegen im vierten Quartal um über 50 %.

  • Ford Bronco erzielte mit 146.007 Verkäufen einen Zuwachs von 33,7 %.

  • Explorer SUV wuchs um 14,7 % auf 222.706 Einheiten im Jahr.

Das Unternehmen investierte stark in unterschiedliche Ausstattungslinien – von günstigen Basisversionen bis zu geländetauglichen High-Performance-Varianten wie Raptor oder Timberline.

F-150 bleibt Platzhirsch

Trotz Produktionsausfällen aufgrund eines Lieferantenbrands blieb die F-Serie (inklusive F-150) stark: Im Jahr 2025 wurden über 828.000 Einheiten verkauft, ein Zuwachs von 8 %.

Ford kündigte an, die Produktion 2026 um weitere 50.000 Fahrzeuge zu steigern – durch Einführung einer dritten Schicht im Werk in Dearborn. Damit will man Ausfälle aus dem Vorjahr ausgleichen.

„2025 war für uns ein starkes Truck-Jahr“, so ein Sprecher. Insgesamt verkaufte Ford fast 1,3 Millionen Pick-ups und Transporter und bleibt damit die Nummer 1 bei Nutzfahrzeugen in den USA.

Ausblick: Fokus auf Hybride, günstige Modelle und Nachfragegesteuertes Angebot

Für 2026 erwartet Ford weiteres Wachstum bei günstigen Modellen und Hybriden – insbesondere bei Maverick, Ranger und Explorer. Der Escape SUV, dessen Produktion 2025 eingestellt wurde, läuft aktuell noch aus.

Im Elektrosegment will man künftig stärker auf Marktnachfrage reagieren. Die Produktion des Mustang Mach-E werde fortgeführt, aber flexibel angepasst.

Eine wirtschaftliche Prognose für das Gesamtjahr 2026 wollte das Unternehmen noch nicht abgeben. Klar ist: Ford setzt auf Modellvielfalt und hybride Übergangslösungen, statt auf reine E-Mobilität.

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