Südchina rüstet sich gegen den bislang heftigsten Sturm des Jahres: Taifun „Ragasa“ ist am Montag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h auf die Küste der Provinz Guangdong getroffen. Nach Behördenangaben mussten fast zwei Millionen Menschen ihre Häuser verlassen.
Zuvor hatte der Wirbelsturm in Taiwan verheerende Schäden angerichtet. Dort kamen laut offiziellen Stellen mindestens 14 Menschen ums Leben, Hunderte wurden verletzt. „Ragasa“ sorgte für Erdrutsche, Stromausfälle und blockierte Verkehrswege.
In China wurden der Flugverkehr stark eingeschränkt und zahlreiche Hochgeschwindigkeitszüge gestrichen. Schulen und Betriebe bleiben in vielen Regionen geschlossen. Erste Bilder aus der Stadt Shanwei zeigen überflutete Straßen, umgestürzte Bäume und schwer beschädigte Gebäude.
Meteorologen warnen, dass „Ragasa“ sich beim weiteren Zug ins Landesinnere zwar abschwächen wird, jedoch weiterhin extreme Regenfälle und Überschwemmungen drohen.
Chinas Regierung hat tausende Einsatzkräfte in die betroffenen Gebiete entsandt. In Taiwan laufen die Bergungs- und Aufräumarbeiten unterdessen weiter.
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