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Fast-Attentat in Belgien: Terrorplan platzt dank Improvisationstalent und 3D-Drucker-Frust

jorono (CC0), Pixabay
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Die belgischen Behörden haben offenbar einen Terroranschlag verhindert – oder wie man in Brüssel sagt: „nur knapp schlimmeres als eine Verkehrsmeldung verhindert.“ Ziel des verhinderten Attentats soll unter anderem Premierminister Bart De Wever gewesen sein. Offenbar war sein Politikstil radikaler als gedacht – zumindest aus Sicht einiger „DIY-Dschihadisten“.

Insgesamt drei junge Erwachsene, mutmaßlich inspiriert von „Glaubensfragen und YouTube-Tutorials“, wurden in der Hafenstadt Antwerpen festgenommen. Die Vorwürfe: versuchter terroristischer Mord und Teilnahme an einer terroristischen Vereinigung – sowie vermutlich auch mangelnde Kenntnis im Umgang mit Bastelmaterial.

Laut Staatsanwaltschaft wurden bei den Hausdurchsuchungen Objekte gefunden, die man in Belgien üblicherweise nur bei Schulprojekten oder seltsamen Kickstarter-Kampagnen erwartet:

  • Ein (noch unfertiger) Sprengsatz – also ein Gerät, das aussieht wie etwas, das explodieren könnte, wenn man sehr fest daran glaubt.

  • Eine Tasche mit Stahlkugeln – vermutlich für den Fall, dass die Sprengladung versagt, aber man wenigstens beim Minigolf Eindruck machen will.

  • Und das Highlight: ein 3D-Drucker, mit dem offenbar Einzelteile für den Anschlag gefertigt werden sollten – was aber wohl am Filamentmangel, technischen Schwierigkeiten oder schlicht an der Geduld der Attentäter scheiterte.

Bonuslevel geplant: Hinweise deuten darauf hin, dass sogar eine Drohne mit Sprengladung in Eigenbau entstehen sollte. Ob diese jemals geflogen ist, oder ob sie beim ersten Testflug sanft gegen die Wand surrte, ist nicht überliefert.

Die mutmaßlichen Angreifer hatten sich laut Ermittlern auf eine Art „digital-dschihadistischen Makerspace“ eingelassen – eine Mischung aus Telegram-Chatgruppe, Fanclub für Sprengtechnologie und „Heimwerker-Könige der Apokalypse“. Zwei von ihnen sollen einem Untersuchungsrichter vorgeführt werden. Der dritte wurde wieder freigelassen – möglicherweise weil er beim Zusammenbau des Sprengsatzes die Anleitung von IKEA verwechselt hatte.

Ob Premier De Wever wirklich Ziel des Anschlags war, wollte die Staatsanwaltschaft nicht bestätigen – aber die Tatsache, dass ein durchsuchtes Haus nur wenige hundert Meter von seiner Wohnung entfernt lag, sorgt bereits für neue Überlegungen beim nächsten Umzug.

Fazit:
Terrorismus ist kein Witz – aber wenn die Ausführung an einem 3D-Drucker und mangelhafter Bastelkompetenz scheitert, bleibt einem nichts anderes übrig, als kurz zu seufzen und dann noch ein Sicherheitsbudget draufzulegen.

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