Ein Mann aus dem US-Bundesstaat Georgia, der laut Polizei geplant hatte, ein Blutbad am Flughafen Hartsfield-Jackson in Atlanta anzurichten, ist festgenommen worden – dank eines rechtzeitigen Hinweises seiner eigenen Familie.
Der 49-jährige Billy Jo Cagle aus Cartersville wurde am Sonntag unter anderem wegen terroristischer Drohungen, versuchten schweren Angriffs und illegalen Waffenbesitzes angeklagt. Nach Angaben der Behörden hatte er in einem Livestream damit gedroht, den Flughafen „hochzunehmen“.
„Eine Tragödie konnte verhindert werden“, sagte Atlantas Polizeichef Darin Schierbaum auf einer Pressekonferenz. „Wir sprechen heute über einen Erfolg – und nicht über eine Katastrophe – weil eine Familie hingeschaut und gehandelt hat. Genau so sollte es funktionieren.“
Die Familie hatte am Sonntagmorgen gegen 9:40 Uhr die Polizei in Cartersville alarmiert und berichtet, Cagle sei auf dem Weg nach Atlanta, schwer bewaffnet und in einem psychisch instabilen Zustand. Zu diesem Zeitpunkt befand er sich bereits im Inlands-Terminal des Flughafens, wo er sich auffällig lange im stark frequentierten Bereich der TSA-Sicherheitskontrolle aufhielt.
Mit Hilfe der von der Familie übermittelten Fotos und Informationen konnten Einsatzkräfte den Verdächtigen nur wenige Minuten später – gegen 9:54 Uhr – im Terminal festnehmen.
In Cagles Pickup, der vor dem Gebäude geparkt war, fanden Polizisten eine AR-15-Sturmwaffe mit 27 Schuss Munition. „Wir gehen davon aus, dass er die Waffe im überfüllten Terminal einsetzen wollte“, erklärte Schierbaum.
Atlantas Bürgermeister Andre Dickens betonte, dass die Kombination aus Waffenbesitz und psychischen Problemen eine wachsende Gefahr darstelle. „Das, was wir hier sehen, ist ein Spiegelbild dessen, was sich im ganzen Land abspielt – wenn Waffen und mentale Krisen zusammentreffen, kann das tödlich enden.“
Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an. Laut Polizeiangaben hatte Cagle ausdrücklich angekündigt, „so viele Menschen wie möglich verletzen zu wollen“. Nur durch das Eingreifen seiner Familie konnte offenbar ein schweres Gewaltverbrechen verhindert werden.
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